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Kurz vorgestellt

Der Heimatsammler
Die jüngste Sonderausstellung im Weinböhlaer Heimatmuseum, die 25. Weihnachtsschau, hat wieder viele Besucher ins historische Weingut Peterkeller am Kirchplatz gezogen. Weit über 1 000 Leute wollten die 60. Sonderschau sehen. Museumschef Reinhard Krönert kennt alle Ausstellungen, hat er sie doch gemeinsam mit seiner Frau und vielen Unterstützern organisiert. Denn er ist von Anfang an dabei, seit der Museumsgründung im Jahr 1989. Und weil nach der Ausstellung vor der Ausstellung ist, beschäftigt sich Reinhard Krönert jetzt damit, was zur Saisoneröffnung im kommenden Mai präsentiert werden soll. Es wird sicher etwas mit Künstlern zu tun haben, mit Malern – mehr verrät er nicht. Wobei nicht nur die Sonderschauen sehenswert sind, sondern auch die vielen Exponate, die das Fachwerkhaus ständig beherbergt: Von knapp 1 000 historischen Gegenständen finden sich in den Ausstellungsräumen etwa 600. (SZ/IL)
Der Heimatsammler
Die jüngste Sonderausstellung im Weinböhlaer Heimatmuseum, die 25. Weihnachtsschau, hat wieder viele Besucher ins historische Weingut Peterkeller am Kirchplatz gezogen. Weit über 1 000 Leute wollten die 60. Sonderschau sehen. Museumschef Reinhard Krönert kennt alle Ausstellungen, hat er sie doch gemeinsam mit seiner Frau und vielen Unterstützern organisiert. Denn er ist von Anfang an dabei, seit der Museumsgründung im Jahr 1989. Und weil nach der Ausstellung vor der Ausstellung ist, beschäftigt sich Reinhard Krönert jetzt damit, was zur Saisoneröffnung im kommenden Mai präsentiert werden soll. Es wird sicher etwas mit Künstlern zu tun haben, mit Malern – mehr verrät er nicht. Wobei nicht nur die Sonderschauen sehenswert sind, sondern auch die vielen Exponate, die das Fachwerkhaus ständig beherbergt: Von knapp 1 000 historischen Gegenständen finden sich in den Ausstellungsräumen etwa 600. (SZ/IL)

@ Matthias Schumann

Der Kirchenhüter
Pfarrer Matthias Quentin hat Grund zur Freude. Seine Kirchgemeinde Brockwitz-Sörnewitz als Bauherr hat einen großen Schritt beim Sanieren der Brockwitzer Kirche geschafft. Der Kirchturm verfügt nun über einen erneuerten Dachstuhl, der Dachreiter wurde in Ordnung gebracht, einschließlich der neu vergoldeten Spitze. Auch die reparierten Glocken erklingen wieder. All das dank vieler Helfer, der Handwerker, Spender und weiterer am Bau Beteiligten. (SZ/IL)
Der Kirchenhüter
Pfarrer Matthias Quentin hat Grund zur Freude. Seine Kirchgemeinde Brockwitz-Sörnewitz als Bauherr hat einen großen Schritt beim Sanieren der Brockwitzer Kirche geschafft. Der Kirchturm verfügt nun über einen erneuerten Dachstuhl, der Dachreiter wurde in Ordnung gebracht, einschließlich der neu vergoldeten Spitze. Auch die reparierten Glocken erklingen wieder. All das dank vieler Helfer, der Handwerker, Spender und weiterer am Bau Beteiligten. (SZ/IL)

@ Matthias Schumann

Der Bäderchef
Radebeuls Bäderchef Titus Reime musste sich 2017 viel Genörgel anhören. Als das Lößnitzbad zur offenen Badestelle ohne Eintritt wurde, war der Aufschrei groß. Manch einer prophezeite schon das Aus des Naturbades. Ruhestörung und Berge von Müll befürchteten einige. Andere glaubten sogar, dass nun Horden von Asylbewerbern dort einfallen. Nichts davon ist eingetreten. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten – am ersten Tag waren die Toiletten nicht aufgeschlossen – zeigte sich schnell, dass man im Lößnitzbad noch genauso gut baden kann, wie vorher. Reime und seine Mannschaft ließen die Geländer ausbessern, zwei Grillplätze wurden gebaut, die Toiletten waren den ganzen Sommer über sauber. Auch fürs Bilzbad setzte sich Reime ein. 2017 gab es erstmals einen Wickelraum und eine Hüpfburg. Junge Eltern werden dem Bäderchef danken, dass nun auch Schnuller im Bad verkauft werden. Große Wirkung für Familien. (SZ/nis)
Der Bäderchef
Radebeuls Bäderchef Titus Reime musste sich 2017 viel Genörgel anhören. Als das Lößnitzbad zur offenen Badestelle ohne Eintritt wurde, war der Aufschrei groß. Manch einer prophezeite schon das Aus des Naturbades. Ruhestörung und Berge von Müll befürchteten einige. Andere glaubten sogar, dass nun Horden von Asylbewerbern dort einfallen. Nichts davon ist eingetreten. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten – am ersten Tag waren die Toiletten nicht aufgeschlossen – zeigte sich schnell, dass man im Lößnitzbad noch genauso gut baden kann, wie vorher. Reime und seine Mannschaft ließen die Geländer ausbessern, zwei Grillplätze wurden gebaut, die Toiletten waren den ganzen Sommer über sauber. Auch fürs Bilzbad setzte sich Reime ein. 2017 gab es erstmals einen Wickelraum und eine Hüpfburg. Junge Eltern werden dem Bäderchef danken, dass nun auch Schnuller im Bad verkauft werden. Große Wirkung für Familien. (SZ/nis)

@ Arvid Müller/Archiv

Die Hoföffnerin
Der sanierte Dreiseithof von Romy Mosch in Bärnsdorf feierte im Juni Premiere als Freilicht-Konzertstätte. Der Gast des Abends war Dirk Michaelis. Schon als Kaufinteressenten hatten sie und ihr Mann erfahren, dass der Hof in den Weihnachtsmarkt einbezogen ist und der Verein Bärnsdorferleben die kulturelle Nutzbarkeit gern erhalten wollte. Die beiden hatten nichts dagegen. Im Gegenteil. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen sind schon vier neue für 2018 geplant. So kommt Purple Schulz und es solle eine italienische Nacht geben, verrät Romy Mosch. (SZ/gör)
Die Hoföffnerin
Der sanierte Dreiseithof von Romy Mosch in Bärnsdorf feierte im Juni Premiere als Freilicht-Konzertstätte. Der Gast des Abends war Dirk Michaelis. Schon als Kaufinteressenten hatten sie und ihr Mann erfahren, dass der Hof in den Weihnachtsmarkt einbezogen ist und der Verein Bärnsdorferleben die kulturelle Nutzbarkeit gern erhalten wollte. Die beiden hatten nichts dagegen. Im Gegenteil. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen sind schon vier neue für 2018 geplant. So kommt Purple Schulz und es solle eine italienische Nacht geben, verrät Romy Mosch. (SZ/gör)

@ Christian Juppe/Archiv

Der Pferdekenner
Ende Oktober hat der dienstälteste Landstallmeister Deutschlands sein Büro im Landgestüt in Moritzburg geräumt. Matthias Görbert hatte dort 1973 als Gestütswärter angefangen. Nachdem er während seines Fernstudiums in der Zuchtleitung in Dresden arbeitete, übernahm der gebürtige Altenburger 1985 die Leitung in Moritzburg. Im Sommer 1990 bekam der Pferdeexperte seine Abberufungsurkunde. Einen Nachfolger gab es ebenso wenig wie einen Plan, wie es mit dem Gestüt weiter gehen sollte. Matthias Görbert stellte sich daraufhin freiwillig einer geheimen Abstimmung der Mitarbeiter – und wurde von rund 72 Prozent gewählt. Das Landgestüt Moritzburg ist ein lebendiges Kulturgut Sachsens und Vorreiter in der Pferdezucht, hatte Sachsens damaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Verabschiedung gesagt. „Dr. Matthias Görbert hat es in über drei Jahrzehnten mit geprägt und in die Spitzenklasse der deutschen Zuchtgestüte geführt.“ (SZ/gör)
Der Pferdekenner
Ende Oktober hat der dienstälteste Landstallmeister Deutschlands sein Büro im Landgestüt in Moritzburg geräumt. Matthias Görbert hatte dort 1973 als Gestütswärter angefangen. Nachdem er während seines Fernstudiums in der Zuchtleitung in Dresden arbeitete, übernahm der gebürtige Altenburger 1985 die Leitung in Moritzburg. Im Sommer 1990 bekam der Pferdeexperte seine Abberufungsurkunde. Einen Nachfolger gab es ebenso wenig wie einen Plan, wie es mit dem Gestüt weiter gehen sollte. Matthias Görbert stellte sich daraufhin freiwillig einer geheimen Abstimmung der Mitarbeiter – und wurde von rund 72 Prozent gewählt. Das Landgestüt Moritzburg ist ein lebendiges Kulturgut Sachsens und Vorreiter in der Pferdezucht, hatte Sachsens damaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Verabschiedung gesagt. „Dr. Matthias Görbert hat es in über drei Jahrzehnten mit geprägt und in die Spitzenklasse der deutschen Zuchtgestüte geführt.“ (SZ/gör)

@ SZ/Archiv