• Einstellungen

Kurioses 2017

An der falschen Leine

Wer als Schreiberling seinen Namen im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verewigen darf, hat es in die journalistische Oberliga geschafft. Das gilt allerdings für zwei Rubriken in dem berühmten investigativen Blatt nur eingeschränkt – für die Leserbriefspalten und die Abteilung „Hohlspiegel“. Denn dorthin schicken schadenfrohe Leser dümmliche Fehler der eben nicht bespiegelten Kollegen. Und da musste auch die SZ Löbau/Zittau dieses Jahr Federn lassen: Als die Vogelgrippe im Süden des Landkreises tobte, gab es auch eine Anweisung vom Amt, die mit Hunde- und Katzenhaltern und Leinenzwang zu tun hatte. Allerdings sind die Strippen am Ende ein wenig durcheinandergeraten. Und die betreffende Kollegin war froh, dass sie weder geteert und gefedert wurde, noch ihr Name im Spiegel zu lesen stand. (SZ/abl)
An der falschen Leine Wer als Schreiberling seinen Namen im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verewigen darf, hat es in die journalistische Oberliga geschafft. Das gilt allerdings für zwei Rubriken in dem berühmten investigativen Blatt nur eingeschränkt – für die Leserbriefspalten und die Abteilung „Hohlspiegel“. Denn dorthin schicken schadenfrohe Leser dümmliche Fehler der eben nicht bespiegelten Kollegen. Und da musste auch die SZ Löbau/Zittau dieses Jahr Federn lassen: Als die Vogelgrippe im Süden des Landkreises tobte, gab es auch eine Anweisung vom Amt, die mit Hunde- und Katzenhaltern und Leinenzwang zu tun hatte. Allerdings sind die Strippen am Ende ein wenig durcheinandergeraten. Und die betreffende Kollegin war froh, dass sie weder geteert und gefedert wurde, noch ihr Name im Spiegel zu lesen stand. (SZ/abl)

@ Anja Beutler

Umleitung über Zittau

Wissen Sie, wo dieses Schild steht? Genau: an der B 99, Ortseingang Zittau an der Weinau, kurz vor dem Friedhof. Und was lesen Sie da? Richtig: Stadteinwärts geht es zum Baumarkt in der Hochwaldstraße und natürlich auch nach Görlitz. Denn bekanntlich führen alle Wege nach Görlitz. Auch wenn sich die Zittauer noch so sehr dagegen sträuben und gern einmal gegen die Stadt schießen, die ihnen den Kreissitz abspenstig gemacht hat.
Wer jetzt denkt, die Görlitzer haben sich dafür mit diesem Schild rächen wollen, indem sie in die Wunde „Fachmarktzentrum“ stoßen, der irrt. Okay, in Görlitz ist so ein Zentrum samt Elektronikmarkt 2017 entstanden – anders als in Zittau. Aber die Görlitzer wollen ihr Glück eben teilen – und laden alle vor dem Einkauf noch zur Stadtrundfahrt durch Zittau ein. (SZ/abl)
Umleitung über Zittau Wissen Sie, wo dieses Schild steht? Genau: an der B 99, Ortseingang Zittau an der Weinau, kurz vor dem Friedhof. Und was lesen Sie da? Richtig: Stadteinwärts geht es zum Baumarkt in der Hochwaldstraße und natürlich auch nach Görlitz. Denn bekanntlich führen alle Wege nach Görlitz. Auch wenn sich die Zittauer noch so sehr dagegen sträuben und gern einmal gegen die Stadt schießen, die ihnen den Kreissitz abspenstig gemacht hat. Wer jetzt denkt, die Görlitzer haben sich dafür mit diesem Schild rächen wollen, indem sie in die Wunde „Fachmarktzentrum“ stoßen, der irrt. Okay, in Görlitz ist so ein Zentrum samt Elektronikmarkt 2017 entstanden – anders als in Zittau. Aber die Görlitzer wollen ihr Glück eben teilen – und laden alle vor dem Einkauf noch zur Stadtrundfahrt durch Zittau ein. (SZ/abl)

@ Anja Beutler

Alles Nullen beim Rechnen

Journalisten eilt der Ruf nach, sie hätten es nicht so mit Zahlen. Diesen Beweis haben wir in diesem Jahr erneut angetreten:

Fall 1: Bei der Berechnung der Feldhasenpopulation für eine bestimmte Fläche kann es hilfreich sein, auf die Maßeinheit genauer zu achten. Denn, wenn am Ende pro Quadratmeter fünf bis 18 Feldhasen gezählt werden, ergäbe das tatsächlich ein beträchtliches Gerammel – wie dieser Karnickelfreund mit kilodicker Ironie durchaus gerechtfertigt anmerkt.

Fall 2: Die Ausgabe für den 1. April bestücken wir gern mit Geschichten, die nicht ganz ernst zu nehmen sind. So lasen die Löbauer Leser in diesem Jahr, dass die Gemeinde Kottmar den gleichnamigen Berg endlich kaufen will. Der gehört nämlich der Stadt Löbau. Der Aufschrei zu dieser erfundenen Geschichte folgte auch prompt – per Telefon und E-Mail. Was die Leser allerdings bekrittelten, war nicht die Falschmeldung über den fast heiligen Berg in der Region, sondern ein Fehler bei der Umrechnung der Flächenangaben. Da hatte die Kollegin nämlich kurzerhand aus 16 Quadratkilometern 16 000 Quadratmeter gemacht und drei Nullen unterschlagen … (SZ/abl)
Alles Nullen beim Rechnen Journalisten eilt der Ruf nach, sie hätten es nicht so mit Zahlen. Diesen Beweis haben wir in diesem Jahr erneut angetreten: Fall 1: Bei der Berechnung der Feldhasenpopulation für eine bestimmte Fläche kann es hilfreich sein, auf die Maßeinheit genauer zu achten. Denn, wenn am Ende pro Quadratmeter fünf bis 18 Feldhasen gezählt werden, ergäbe das tatsächlich ein beträchtliches Gerammel – wie dieser Karnickelfreund mit kilodicker Ironie durchaus gerechtfertigt anmerkt. Fall 2: Die Ausgabe für den 1. April bestücken wir gern mit Geschichten, die nicht ganz ernst zu nehmen sind. So lasen die Löbauer Leser in diesem Jahr, dass die Gemeinde Kottmar den gleichnamigen Berg endlich kaufen will. Der gehört nämlich der Stadt Löbau. Der Aufschrei zu dieser erfundenen Geschichte folgte auch prompt – per Telefon und E-Mail. Was die Leser allerdings bekrittelten, war nicht die Falschmeldung über den fast heiligen Berg in der Region, sondern ein Fehler bei der Umrechnung der Flächenangaben. Da hatte die Kollegin nämlich kurzerhand aus 16 Quadratkilometern 16 000 Quadratmeter gemacht und drei Nullen unterschlagen … (SZ/abl)

@ Anja Beutler

Subär Schutz

Damit ihr Auto nicht unter die Räder kommt, sollten sie es vor Diebstahl schützen. Wie das am effektivsten geht, machen uns die tschechischen Nachbarn vor: Diese bärenstarke Diebstahlsverhinderungssicherung war kürzlich in einem Auto zu besichtigen, das auf der Zittauer Max-Müller-Straße parkte und ein Kennzeichen aus dem Nachbarland trug. Lassen Sie sich von dem gutmütigen Plüschlächeln nur nicht täuschen, die beiden Insassen haben es bärchenstark hinter den Ohren. (SZ/abl)
Subär Schutz Damit ihr Auto nicht unter die Räder kommt, sollten sie es vor Diebstahl schützen. Wie das am effektivsten geht, machen uns die tschechischen Nachbarn vor: Diese bärenstarke Diebstahlsverhinderungssicherung war kürzlich in einem Auto zu besichtigen, das auf der Zittauer Max-Müller-Straße parkte und ein Kennzeichen aus dem Nachbarland trug. Lassen Sie sich von dem gutmütigen Plüschlächeln nur nicht täuschen, die beiden Insassen haben es bärchenstark hinter den Ohren. (SZ/abl)

@ privat

"Schon wieder die Zeitung!"

Dass Kinderkriegen einen gewissen Stressfaktor mit sich bringt, haben sich die Eltern von Magdalena – dem Neujahrsbaby im Klinikumstandort Zittau 2017 – gewiss schon vorab gedacht. Für die Mittelherwigsdorfer Eltern kam es allerdings besonders dicke. Zumindest die junge Mutter als Hauptbeteiligte sah sich nach der Niederkunft eines gewissen Medieninteresses ausgesetzt. Und das nur, weil ihre Tochter ausgerechnet das heiß ersehnte erste Kind in der Jahresstatistik war.
Nun will auch ein Journalist das junge Glück nicht unnötig stören. Immerhin hatte ja auch der SZ-Fotograf schon um eine Audienz bei Eltern und Kind gebeten, aber ein bisschen Text zum Bild muss sein. Und so versucht man dezent und mit Bedacht, den passenden Moment für ein Telefonat zu wählen. Das glückte – zumindest in den Augen der diensthabenden Krankenschwester – dieses Jahr wohl nur bedingt. Als die Klinikumsmitarbeiterin die SZ-Reporterin am Telefon an das Bett der jungen Mutter brachte, sagte sie mit nicht zu überhörender Kritik in der Stimme: „Schon wieder die SZ, ich sag Ihnen ja, hätten Sie das Kind mal besser nicht gekriegt.“ (SZ/abl)
"Schon wieder die Zeitung!" Dass Kinderkriegen einen gewissen Stressfaktor mit sich bringt, haben sich die Eltern von Magdalena – dem Neujahrsbaby im Klinikumstandort Zittau 2017 – gewiss schon vorab gedacht. Für die Mittelherwigsdorfer Eltern kam es allerdings besonders dicke. Zumindest die junge Mutter als Hauptbeteiligte sah sich nach der Niederkunft eines gewissen Medieninteresses ausgesetzt. Und das nur, weil ihre Tochter ausgerechnet das heiß ersehnte erste Kind in der Jahresstatistik war. Nun will auch ein Journalist das junge Glück nicht unnötig stören. Immerhin hatte ja auch der SZ-Fotograf schon um eine Audienz bei Eltern und Kind gebeten, aber ein bisschen Text zum Bild muss sein. Und so versucht man dezent und mit Bedacht, den passenden Moment für ein Telefonat zu wählen. Das glückte – zumindest in den Augen der diensthabenden Krankenschwester – dieses Jahr wohl nur bedingt. Als die Klinikumsmitarbeiterin die SZ-Reporterin am Telefon an das Bett der jungen Mutter brachte, sagte sie mit nicht zu überhörender Kritik in der Stimme: „Schon wieder die SZ, ich sag Ihnen ja, hätten Sie das Kind mal besser nicht gekriegt.“ (SZ/abl)

@ Anja Beutler/SZ

Alt ausgesehen

Ein Klick und schon sieht Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker alt aus. Allerdings war das in diesem Fall gar nicht beabsichtigt, denn der Online-Kollege sollte eigentlich für den SZ-Internetauftritt nur ein aktuelles Porträt von Zenker ergänzen. Dass er ausgerechnet nach dem Bild griff, auf dem ein Computerexperte den OB so richtig bearbeitet hatte und ihn auf Zeitreise schickte, ließ am Ende die SZ alt aussehen. OB Zenker hatte nach dem Fauxpas ein paar Falten mehr – vom Lachen. (SZ/abl)
Alt ausgesehen Ein Klick und schon sieht Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker alt aus. Allerdings war das in diesem Fall gar nicht beabsichtigt, denn der Online-Kollege sollte eigentlich für den SZ-Internetauftritt nur ein aktuelles Porträt von Zenker ergänzen. Dass er ausgerechnet nach dem Bild griff, auf dem ein Computerexperte den OB so richtig bearbeitet hatte und ihn auf Zeitreise schickte, ließ am Ende die SZ alt aussehen. OB Zenker hatte nach dem Fauxpas ein paar Falten mehr – vom Lachen. (SZ/abl)

@ privat

Redaktionsinternes Kuriositätenkabinett

Ein Storch macht noch keinen Frühling – aber eine gute Story flattert mit den gefiederten Freunden immer auf den Tisch. Leider verirren sich immer weniger Störche in den Landkreis. Wundern muss das niemanden, denn selbst die Storchenexperten sorgen auf der Internetseite www.sachsenstorch.de nicht nur bei Vögeln für einige Verwirrung bei der Verortung der bestehenden Horste.
Redaktionsinternes Kuriositätenkabinett Ein Storch macht noch keinen Frühling – aber eine gute Story flattert mit den gefiederten Freunden immer auf den Tisch. Leider verirren sich immer weniger Störche in den Landkreis. Wundern muss das niemanden, denn selbst die Storchenexperten sorgen auf der Internetseite www.sachsenstorch.de nicht nur bei Vögeln für einige Verwirrung bei der Verortung der bestehenden Horste.

@ privat

Kann man nur hoffen, dass die Teilnehmer auf den Geschmack gekommen sind. Der Klimawandel lässt eben auch im fernen Skandinavien seltene Blüten reifen.
Kann man nur hoffen, dass die Teilnehmer auf den Geschmack gekommen sind. Der Klimawandel lässt eben auch im fernen Skandinavien seltene Blüten reifen.

@ SZ

Endlich ist er da, der Traum aller Nussfans! Haben Sie es auch gelesen? Diese Holzfigur spart unendlich Arbeit und liefert die Nüsse quasi selbst. Nun ja, an der Bezeichnung für diese Produktion müssen wir noch arbeiten. Wo es die Nusskacker gibt? Das stand in diesem Jahr in Ihrer SZ!
Endlich ist er da, der Traum aller Nussfans! Haben Sie es auch gelesen? Diese Holzfigur spart unendlich Arbeit und liefert die Nüsse quasi selbst. Nun ja, an der Bezeichnung für diese Produktion müssen wir noch arbeiten. Wo es die Nusskacker gibt? Das stand in diesem Jahr in Ihrer SZ!

@ SZ

Es gibt Bezeichnungen, die lassen einen sprachlos zurück: wer oder was kreis/ßt hier um Zittau? Oder sollte es besser kreischen heischen?
Es gibt Bezeichnungen, die lassen einen sprachlos zurück: wer oder was kreis/ßt hier um Zittau? Oder sollte es besser kreischen heischen?

@ SZ

Aus lauter Vorfreude auf das Treffen haben die Organisatoren schon mal einen Grog geschnasselt. Die Sutzpulisei wird schon keinen Alkomaten dabei haben …
Aus lauter Vorfreude auf das Treffen haben die Organisatoren schon mal einen Grog geschnasselt. Die Sutzpulisei wird schon keinen Alkomaten dabei haben …

@ SZ

TreffenderalsWiedieser facebookschreiberhätten wirDie kritikamtagDersachsen inLöbau auchnichtäußeRnkönnen...
TreffenderalsWiedieser facebookschreiberhätten wirDie kritikamtagDersachsen inLöbau auchnichtäußeRnkönnen...

@ SZ

Zwickau – äh Zittau – hat schon immer unter der verzwickten Verwechslungsgefahr mit der beinahe namensgleichen Stadt im Südwesten Sachsens gelitten. Dabei ist es doch nicht so verzwickaut, einen Trabant von einem zittauernden Robur-Vehikel zu unterscheiden. Dass dieser Fehler trotz aller Ankündigungen des Zwick... – äh – Zittauer Stadtsprechers zu einer Antiverwechslungskampagne noch immer nicht ausgezwickt ist, verdeutlichen diese Fälle aufs Drastischste! Dass sie ausgerechnet aus dem Kultusministerium und von einer bundesweiten Bildungs-Jury kommen, lässt die verzwickte Lage erkennen und alle echten Zittauer erzittern.
Zwickau – äh Zittau – hat schon immer unter der verzwickten Verwechslungsgefahr mit der beinahe namensgleichen Stadt im Südwesten Sachsens gelitten. Dabei ist es doch nicht so verzwickaut, einen Trabant von einem zittauernden Robur-Vehikel zu unterscheiden. Dass dieser Fehler trotz aller Ankündigungen des Zwick... – äh – Zittauer Stadtsprechers zu einer Antiverwechslungskampagne noch immer nicht ausgezwickt ist, verdeutlichen diese Fälle aufs Drastischste! Dass sie ausgerechnet aus dem Kultusministerium und von einer bundesweiten Bildungs-Jury kommen, lässt die verzwickte Lage erkennen und alle echten Zittauer erzittern.

@ privat

Ab auf die Couch! Sofas sind die Lösung für die Pflegekrise! Es klingt allerdings, als müsse man die hier noch montieren.
Ab auf die Couch! Sofas sind die Lösung für die Pflegekrise! Es klingt allerdings, als müsse man die hier noch montieren.

@ privat

Ja, also ehrlich mal! Welcher Vogel lebt auch noch im vorigen Jahrhundert!
Ja, also ehrlich mal! Welcher Vogel lebt auch noch im vorigen Jahrhundert!

@ privat