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Knifflige Radstrecken in Pirna

Radweg fehlt an der Bonnewitzer Straße zwischen Graupa und Bonnewitz
Seit vielen Jahren pochen die Bewohner von Bonnewitz und Graupa auf einen sicheren Geh- und Radweg an der Bonnewitzer Straße, die die beiden Ortsteile miteinander verbindet. Unterstützung kommt vom Graupaer Ortschaftsrat. „Der Verkehr auf der Strecke hat noch einmal zugenommen, denn sie ist der Zubringer für die neue S 177“, erklärt Graupas Ortsvorsteher Gernot Heerde. Dabei sei die Straße Schulweg für viele Kinder. Außerdem verläuft hier die Fahrradstrecke Mittellandroute von Dresden nach Zittau, weshalb oft Radfahrer unterwegs sind. Ob der heiß ersehnte Radweg kommt, ist jedoch fraglich.
Immerhin hat Pirna Anfang des Jahres vom für die Straße zuständigen Landratsamt die Bestätigung erhalten, dass das Vorhaben ins Bauprogramm zur Radverkehrskonzeption Sachsen bis 2025 aufgenommen ist. Auf den Zeitpunkt des Baus, so das Rathaus, habe Pirna allerdings keinen Einfluss. Der Baustart ist ungewiss. Stadtsprecher Thomas Gockel kennt das Dilemma und verweist auf einen alternativen Radweg. „Es ist die Verlängerung der Professor-Werner-Straße in Graupa. Die Strecke führt idyllisch durch den Wald und über Wiesen direkt nach Bonnewitz“, erklärt er.
Radweg fehlt an der Bonnewitzer Straße zwischen Graupa und Bonnewitz
Seit vielen Jahren pochen die Bewohner von Bonnewitz und Graupa auf einen sicheren Geh- und Radweg an der Bonnewitzer Straße, die die beiden Ortsteile miteinander verbindet. Unterstützung kommt vom Graupaer Ortschaftsrat. „Der Verkehr auf der Strecke hat noch einmal zugenommen, denn sie ist der Zubringer für die neue S 177“, erklärt Graupas Ortsvorsteher Gernot Heerde. Dabei sei die Straße Schulweg für viele Kinder. Außerdem verläuft hier die Fahrradstrecke Mittellandroute von Dresden nach Zittau, weshalb oft Radfahrer unterwegs sind. Ob der heiß ersehnte Radweg kommt, ist jedoch fraglich. Immerhin hat Pirna Anfang des Jahres vom für die Straße zuständigen Landratsamt die Bestätigung erhalten, dass das Vorhaben ins Bauprogramm zur Radverkehrskonzeption Sachsen bis 2025 aufgenommen ist. Auf den Zeitpunkt des Baus, so das Rathaus, habe Pirna allerdings keinen Einfluss. Der Baustart ist ungewiss. Stadtsprecher Thomas Gockel kennt das Dilemma und verweist auf einen alternativen Radweg. „Es ist die Verlängerung der Professor-Werner-Straße in Graupa. Die Strecke führt idyllisch durch den Wald und über Wiesen direkt nach Bonnewitz“, erklärt er.

@ Daniel Schäfer

Weiterführung des Radweges nach Neundorf ist ungewiss 
Die gerade Strecke verlockt Autofahrer zum Rasen: Die Rede ist von der Rottwerndorfer Straße ab dem Musikerviertel über Rottwerndorf nach Neundorf. Der eben erst errichtete Geh- und Radweg endet an der Einmündung Johann-Sebastian-Bach-Straße. Leider, bedauern viele Anwohner. Sie wünschen sich eine Verlängerung der sicheren Trasse für Radfahrer und Fußgänger bis nach Neundorf, wo zahlreiche Mädchen und Jungen in der Grundschule unterrichtet werden. Allerdings stehen auch hier die Chancen schlecht: Auch an dieser Strecke gehören der Stadt keine Grundstücke, informiert Thomas Gockel. Um die Sicherheit für die Radfahrer zu erhöhen, wurde aber die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 auf 50 Stundenkilometer reduziert.
Weiterführung des Radweges nach Neundorf ist ungewiss
Die gerade Strecke verlockt Autofahrer zum Rasen: Die Rede ist von der Rottwerndorfer Straße ab dem Musikerviertel über Rottwerndorf nach Neundorf. Der eben erst errichtete Geh- und Radweg endet an der Einmündung Johann-Sebastian-Bach-Straße. Leider, bedauern viele Anwohner. Sie wünschen sich eine Verlängerung der sicheren Trasse für Radfahrer und Fußgänger bis nach Neundorf, wo zahlreiche Mädchen und Jungen in der Grundschule unterrichtet werden. Allerdings stehen auch hier die Chancen schlecht: Auch an dieser Strecke gehören der Stadt keine Grundstücke, informiert Thomas Gockel. Um die Sicherheit für die Radfahrer zu erhöhen, wurde aber die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 auf 50 Stundenkilometer reduziert.

@ Daniel Schäfer

Nur ein Schutzstreifen an der Radeberger Straße in Richtung Jessen 
Viele Radfahrer wünschen sich einen sicheren Radweg an der Radeberger Straße von der Kreuzung Wesenitzschänke bis nach Jessen. Jetzt hat die Stadt dieses Jahr einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn stadtauswärts markieren lassen. Aber das war es dann auch. „Einen weiteren Schutzstreifen stadteinwärts gibt die Breite der Straße nicht her“, erläutert Thomas Gockel. Deshalb nutzen viele Radfahrer den kleinen Weg im Wald, der neben der Straße führt. „Ihn auszubauen ist nicht möglich, da die Stadt nicht Eigentümer des Geländes ist“, so der Rathaussprecher.
Nur ein Schutzstreifen an der Radeberger Straße in Richtung Jessen
Viele Radfahrer wünschen sich einen sicheren Radweg an der Radeberger Straße von der Kreuzung Wesenitzschänke bis nach Jessen. Jetzt hat die Stadt dieses Jahr einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn stadtauswärts markieren lassen. Aber das war es dann auch. „Einen weiteren Schutzstreifen stadteinwärts gibt die Breite der Straße nicht her“, erläutert Thomas Gockel. Deshalb nutzen viele Radfahrer den kleinen Weg im Wald, der neben der Straße führt. „Ihn auszubauen ist nicht möglich, da die Stadt nicht Eigentümer des Geländes ist“, so der Rathaussprecher.

@ Daniel Schäfer

Geplanter Radweg zwischen Pirna und Struppen kostet eine Millionen Euro
Keiner kennt die Strecke so gut wie Steve Eglin. Der Pirnaer besitzt eine Kelterei in Struppen, aber kein Auto. Deshalb radelt er oft an der Struppener Straße über den Sonnenstein nach Struppen. „Nicht jeder Autofahrer ist bereit, für einen Radfahrer seinen Überholvorgang bei Gegenverkehr abzubrechen“, musste der Pirnaer Jungunternehmer schon oft feststellen. Dabei ist die Straße schmal. Schon oft sei es zu gefährlichen Situationen gekommen, sagt Steve Eglin. Die Stadt Pirna hat den Radweg bis zur Stadtgrenze ausgebaut. Ab hier muss das Landratsamt übernehmen. Nach jahrelangem Hin und Her bewegt sich aktuell offenbar etwas: Landratsamt und Sächsisches Landesamt für Straßenbau haben die Planung des Radweges miteinander abgestimmt, teilt Martina Aurisch, Leiterin des Kreis-Straßenbauamts mit. „Begonnen wird mit den Voruntersuchungen wie Baugrund und Vermessung.“ Das bedeute aber nicht, dass es gleich übermorgen losgeht. „Erst wenn die Zustimmung aller an der Maßnahme zu beteiligenden Träger öffentlicher Belange und der Grundstückseigentümer vorliegt, können wir einen Bauablaufplan aufstellen“, sagt Aurisch. Deshalb kann sie keinen konkreten Baustart nennen. Die Kosten für das Projekt schätzt die Amtsleiterin auf circa eine Million Euro.
Geplanter Radweg zwischen Pirna und Struppen kostet eine Millionen Euro
Keiner kennt die Strecke so gut wie Steve Eglin. Der Pirnaer besitzt eine Kelterei in Struppen, aber kein Auto. Deshalb radelt er oft an der Struppener Straße über den Sonnenstein nach Struppen. „Nicht jeder Autofahrer ist bereit, für einen Radfahrer seinen Überholvorgang bei Gegenverkehr abzubrechen“, musste der Pirnaer Jungunternehmer schon oft feststellen. Dabei ist die Straße schmal. Schon oft sei es zu gefährlichen Situationen gekommen, sagt Steve Eglin. Die Stadt Pirna hat den Radweg bis zur Stadtgrenze ausgebaut. Ab hier muss das Landratsamt übernehmen. Nach jahrelangem Hin und Her bewegt sich aktuell offenbar etwas: Landratsamt und Sächsisches Landesamt für Straßenbau haben die Planung des Radweges miteinander abgestimmt, teilt Martina Aurisch, Leiterin des Kreis-Straßenbauamts mit. „Begonnen wird mit den Voruntersuchungen wie Baugrund und Vermessung.“ Das bedeute aber nicht, dass es gleich übermorgen losgeht. „Erst wenn die Zustimmung aller an der Maßnahme zu beteiligenden Träger öffentlicher Belange und der Grundstückseigentümer vorliegt, können wir einen Bauablaufplan aufstellen“, sagt Aurisch. Deshalb kann sie keinen konkreten Baustart nennen. Die Kosten für das Projekt schätzt die Amtsleiterin auf circa eine Million Euro.

@ Daniel Schäfer