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Samstag, 14.07.2018

Übergriff auf transsexuelle Studentin

Leipzig. Nach einem gewalttätigen Übergriff auf eine transsexuelle Studierende in Leipzig sprechen sich die Studenten gegen Gewalt und Intoleranz aus. „Solchen Angriffen treten wir entschieden entgegen. Als gesellschaftliche Akteure positionieren wir uns eindeutig gegen jede Form von Hass und Gewalt“, heißt es in dem Positionspapier. Sie fordern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Vorurteilen und eine Sensibilisierung für Ausgrenzung und Gewalt. Die Erklärung wurde von den Studenten der drei Hochschulen in Leipzig sowie von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange und Gleichstellungsministerin Petra Köpping (beide SPD) unterzeichnet.

In der vergangenen Woche wurde eine 22-Jährige in der Leipziger Innenstadt angegriffen. Der Täter sprach die Studentin und ihre Freundin zunächst an, beleidigte sie wegen ihrer Transidentität, forderte sie auf, ihr Geschlecht zu entblößen und brach ihr die Nase. Später folgte er ihr bis in die Notaufnahme. (SZ/sca)

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