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Sonntag, 31.12.2017 Kolumne „Sächsisch betrachtet“

Fest mit Bart

Warum Michael Kretschmer keine Weihnachtsferien hat, wie viele Autogrammwünsche die Minister erreichen und was der Weihnachtsmann mit Karl Marx zu tun hat.

Von Thilo Alexe

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© Symbolbild: dpa/Sebastian Willnow

SZ-Redakteur Thilo Alexe.
SZ-Redakteur Thilo Alexe.

© robertmichaelphoto.de

VON wegen Ferien: Sachsens neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer hat kurz nach den Festtagen zur Arbeitssitzung geladen. Innenminister Roland Wöller, Staatssekretär und Staatskanzleichef sitzen, so zeigt es Kretschmer auf Twitter, am runden Tisch und tüfteln an innenpolitischen Finessen. Mögen sie gelingen.

IM Landtag herrscht weitgehend Ruhe. Wer etwas wissen will, kann sich ja die Anfragen der Abgeordneten angucken. Es geht um Überstunden bei der Polizei, Orkanfolgen für Sportplätze, Personalmangel im Knast und After-Show-Partys beim MDR. Recht ergiebig ist die AfD-Anfrage zu Autogrammkarten für Kabinettsmitglieder. Man erfährt in der Antwort, dass Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt mit 475 Autogrammwünschen der in dieser Kategorie mit Abstand beliebteste Minister ist. Kann man ja mal beim Bier erzählen.

SPASS gibt es auch im Netz. Die Linken grüßen zu Weihnachten mit dem saisonübergreifenden Slogan: „Den Roten mit Bart gibt es bei uns übrigens das ganze Jahr.“ Zu sehen ist nicht der Weihnachtsmann, sondern Karl Marx: Gesundes Neues!

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