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Freitag, 13.07.2018

2017 Rekordjahr bei Hochzeiten in Sachsen - Weniger Geburten

Wiesbaden/Kamenz. In Sachsen haben sich 2017 so viele Paare das Jawort gegeben wie seit mehr als 20 Jahren nicht. Laut der am Freitag vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Statistik gab es 18 942 Eheschließungen. Das waren fast 3500 mehr als 1995 und knapp 200 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016. Geheiratet wurde vor allem von Mai bis September, Spitzenmonat war der Juli mit 3118 Hochzeiten.

Im Gegenzug sank die Zahl der Scheidungen mit 6427 auf einen Tiefstwert seit 2004, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. Das waren 271 weniger als im Jahr zuvor. Die meisten Ehen wurden dabei tatsächlich nach dem verflixten siebten Jahr beendet.

Zudem gab es weniger Geburten und mehr Sterbefälle im Freistaat. So kamen nur 36 857 Kinder zur Welt - fast 1100 weniger als im Boomjahr zuvor. Die Zahl der Todesfälle stieg nach kurzzeitigem Rückgang 2016 wieder - um 1372 auf 54 702. Damit starben 2017 ein Drittel mehr Menschen als geboren wurden - die meisten von ihnen in den Wintermonaten. (dpa)

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