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Mittwoch, 11.07.2018

Zu eng für Lastwagen

Nicht alle Lkws halten sich an die Umleitung über Ehrenberg. Zusätzliche Schilder sollen Abhilfe schaffen.

Von Nancy Riegel

© Archiv/SZ

Neustadt. Schon bevor die Bauarbeiten auf der Sebnitzer Straße zwischen Ortsausgang Langburkersdorf und Ungerkurve losgingen, war klar: An die offizielle Umleitung über Ehrenberg werden sich nicht alle halten. Zu verlockend ist die Abkürzung über Krumhermsdorf und Schönbach, um nach Sebnitz zu kommen. „Der Durchgangsverkehr in Krumhermsdorf ist um über das Doppelte angestiegen“, berichtet Mirko Biebaß vom Ordnungsamt in Neustadt. Besonders schwierig sei das an den Engstellen in den Dörfern, vor allem, wenn sich Lastkraftwagen durchschlängeln.

Um die Situation zu entschärfen, ließ der Landkreis am Mittwoch Schilder mit Tonnagebegrenzung am Abzweig nach Krumhermsdorf aufstellen. Fahrzeuge mit einem Gewicht über 7,5 Tonnen dürfen ab sofort nicht mehr abkürzen, sondern müssen die offizielle Umleitung nehmen. „Versorgungsfahrten zu den Anwohnern sind jedoch mit entsprechender Genehmigung beim Landratsamt möglich“, informiert das Ordnungsamt. Das gilt zum Beispiel für die Anlieferung von Heizöl.

Vorsorgliches Verbot

Noch bis zum 21. Juli wird zunächst der Abschnitt der Sebnitzer Straße von der Einfahrt zur Kirschallee bis kurz nach der Ungerkurve erneuert. Lkws können derzeit von Langburkersdorf aus ins Gewerbegebiet fahren. Ab dem 23. Juli ist das planmäßig nicht mehr möglich. Bis zum Ende der Sommerferien wird dann der Abschnitt zwischen Ortsausgang Langburkersdorf und Einfahrt Kirschallee aufgerissen. Laster kommen dann nur noch ins Gewerbegebiet, wenn sie von Neustadt über Ehrenberg nach Sebnitz und dann wieder über die S 154 zurück nach Neustadt fahren. Um zu verhindern, dass Lkw-Fahrer nicht doch über Neustadt-Anbau abkürzen wollen, wird dort das Höchstgewicht für Fahrzeuge auf 3,5 Tonnen begrenzt. „Aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreite auf der Gemeindestraße kann bei größeren Lkws kein Begegnungsverkehr ermöglicht werden“, informiert Mirko Biebaß. Außerhalb des zweiten Bauabschnitts liegt die Begrenzung bei 7,5 Tonnen. Aber im Anbau herrscht auch normalerweise kaum Verkehr. Das wird sich mit dem Vorrücken der Baustelle sicherlich ändern.

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