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Freitag, 07.09.2018

WM-Dritter gewinnt Pokalturnier

Das AK45-Team vom SSV Heidenau gehört in Deutschland zu den leistungsstärksten im Seniorenbereich. Die Mannschaft um Spielertrainer Torsten Martin gewann seit 2015 viermal in Folge den deutschen Meistertitel in der Halle und dreimal Bronze auf dem Feld. Bronze holte das Team auch bei der mit elf AK 45-Mannschaften besetzten Klub-Weltmeisterschaft Feldfaustball Ende Juli in Österreich. Die Heidenauer machten im kleinen Finale gegen den ASKÖ Laarkirchen einen 1:2-Satzrückstand wett und gewannen noch mit 3:2.

Beim traditionellen Faustballturnier des SV Walddorf trafen die Heidenauer „45iger“ auf die drei Erstplatzierten der Oberliga Sachsen. Das SSV-Team blieb in dem mit sieben Mannschaften besetzten Turnier in der Vorrunde ungeschlagen, bezwang den Sachsenmeister Langebrücker BSV (17:15), den Vizemeister SV Kubschütz (28:16) und ein Team des Oberligadritten FSV Hirschfelde (23:7). Im Finale standen sich Heidenau und Langebrück erneut gegenüber, das der WM Dritte in drei umkämpften Sätzen (11:8, 9:11, 11:9) für sich entschied. „Eine gelungene Generalprobe für die deutschen Meisterschaften in einer Woche im schleswig-holsteinischen Kellinghusen“, freuten sich die Heidenauer über den Pokal der Privatbrauerei Eibau und die Siegprämie von 150 Euro.

Neben dem Turnier für Männermannschaften standen bei der 27. Auflage der Walddorfer Faustballtage auch ein Frauen- und ein Volkssportturnier auf dem Programm. Das Frauenturnier entschied der SV Kubschütz zu seinen Gunsten. Der sächsische Vizemeister blieb ungeschlagen, gewann drei Spiele und trennte sich vom tschechischen Nationalteam mit einem 15:15-Unentschieden. Das Walddorfer und das tschechische U16/18-Jugendteam kämpften um den dritten Platz, den sich die Walddorferinnen mit einem knappen 19:18 sicherten. Die Walddorfer Frauenmannschaft musste am Ende mit dem fünften Platz vorliebnehmen.

Hoch her ging es im wahrsten Sinne des Wortes bei dem mit zehn Mannschaften stark besetzten Volkssportturnier. Vorjahressieger Sportlust Neugersdorf setzte sich erneut durch und behielt im Finale gegen das Team der „Kottmar-Schluckspechte“ mit 15:12 die Oberhand. Und das vor allem zur Freude des am Spielfeldrand „mitspielenden“ 91-jährigen Vereinschefs Werner Wenzel. Den dritten Platz belegte das AK 65-Team vom Gastgeber SV Walddorf. (rs)