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Montag, 25.06.2018

Schon lange Erdbeben in Sachsen

Seit mehr als 1 000 Jahren sind Erschütterungen nachweisbar.

Immer wieder hat in Sachsens jüngster Vergangenheit die Erde gebebt. Präzise Messungen gibt es aber erst seit dem vergangenen Jahrhundert. Dennoch können Wissenschaftler über die Erdbeben-Geschichte Sachsens Auskunft geben. Sie haben in Kirchenbüchern und Briefen der letzten 1 000 Jahre nachgeschaut.

Von Erschütterungen ist dort immer wieder mal die Rede, Schäden werden beschrieben. Von umgefallenen Kirchtürmen steht dort etwas und von eingestürzten Dächern. Von verstört auf den Weiden umherirrenden Viehherden. Diese Schäden und Beobachtungen wurden mit der heute gültigen Intensitätsskala verglichen und dort eingeordnet. Diese gibt die Auswirkungen eines Erdbebens auf Mensch und Umwelt an.

Bezogen auf das Vogtland wären das die Stärken VI bis VIII. Heute werden Erdbeben jedoch selten nur mit ihrer Intensität, sondern meist mit ihrer Stärke (Magnitude) angegeben. Die Richterskala ist dafür das bekannteste Beispiel. Daraufhin umgerechnet auf die sächsischen Schwarmbeben der Vergangenheit hieße dies etwa, hier hat die Erde in der Vergangenheit öfter schon mit Stärke von 4 bis 5 gebebt. Und damit wird´s gefährlich. (SZ/sts)




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