• Einstellungen
Donnerstag, 13.09.2018

Winzer sprechen von Ausnahme-Jahrgang

Trotz der außergewöhnlichen Trockenheit fällt auch die Menge der Trauben gut aus.

Symbolfoto
Symbolfoto

© Arno Burgi/dpa

Meißen. Die Weinlese im Elbtal schreitet zügig voran. Frühe Sorten wie Goldriesling oder Müller-Thurgau, aber auch Traminer und Weißburgunder sind teilweise bereits im Keller.

Mit der Qualität zeigen sich die Erzeuger sehr zufrieden. Die seit dem Frühjahr durchweg anhaltend warme bis heiße Witterung hat gesunde und reife Trauben hervorgebracht. Sonnige Septembertage und kühle Nächte sorgen nochmals für eine gute Ausprägung des Aromas. Den Winzern ist es eine Freude, aus diesem optimalen Lesegut Wein zu keltern. Sie sprechen schon jetzt von einem Jahrgang der Superlative. In vielen Lagen wurden auch die Erwartungen an die Erntemengen trotz der außergewöhnlichen Trockenheit dieses Jahres übertroffen.

Parallel zur Lese beginnen ab nächster Woche intensive Vorbereitungen zu den beiden großen Weinfesten in Meißen und Radebeul. Erstmals in der Geschichte der sächsischen Weinköniginnenwahl werden nicht die alten, sondern bereits die drei neuen Weinhoheiten die Feste eröffnen und mit ihrer Anwesenheit beehren. Dem einmaligen Anlass des Erntedankfestes in Coswig folgend soll die nächste sächsische Weinkönigin am 15. September, 18 Uhr, im Festzelt gekrönt werden. (SZ/pa)