• Einstellungen
Freitag, 14.09.2018

Wie wollen die Prohliser wohnen?

Am Mittwochabend trafen sich Anwohner und Politiker, um über ihre Wünsche zu reden.

Darüber waren sich die Gäste im Theaterzelt am Albert-Wolf-Platz an diesem Mittwoch alle einig: Der Einladung der Volkshochschule Dresden hätten mehr Prohliser folgen können. Trotzdem bildeten sich an den Tischen vier Gesprächsrunden, bei der die Anwohner die Möglichkeit hatten, unter anderem mit Kultusminister Christian Piwarz (CDU) ins Gespräch zu kommen.

Piwarz war an diesem Abend in erster Linie als Landtagsabgeordneter in seinem Wahlkreis zu Gast. In einer der Runden stellte sich auch Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke), die außerdem für den Geschäftsbereich Wohnen zuständig ist, den Fragen der Prohliser. Zwei weitere Gesprächspartner waren die Prohliser Quartiersmanagerin Katrin Lindner sowie Rainer Seifert, Verbandsdirektor der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen.

Die Diskussion stand unter dem Motto „Wohnen mit Aussicht oder abgehängt am Stadtrand?“ und sollte Perspektiven aufzeigen für den Stadtteil, der geprägt ist von großen Mehrfamilienhäusern. In Prohlis leben zudem die meisten Kinder in Hartz-IV-Familien. Neben mehr Sauberkeit war eine bessere soziale Durchmischung in dem Gebiet letztlich der Wunsch, den die meisten Gäste am Mittwochabend vortrugen. Wie das mit entsprechendem Wohnungsbau erreicht werden kann, sei auch Aufgabe der Politik, sagte Christian Piwarz. (SZ/noa)

Desktopversion des Artikels