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Freitag, 09.11.2018

Wie das Kaufland aufgehübscht wird

Der Umbau an der Windmühle in Kamenz startet im Frühjahr 2019. Bei vollem Betrieb entsteht hier vieles neu.

Von Ina Förster

Das Foto wurde mit einer Drohne aufgenommen. Eine etwas andere Draufschau des Gewerbegebietes an der Windmühle in Kamenz. Das Kaufland nimmt die Hälfte des Komplexes ein.
Das Foto wurde mit einer Drohne aufgenommen. Eine etwas andere Draufschau des Gewerbegebietes an der Windmühle in Kamenz. Das Kaufland nimmt die Hälfte des Komplexes ein.

© René Plaul

Kamenz. Die Nachricht wurde bereits vor Kurzem verkündet: Das Kaufland am Gewerbegebiet Windmühle wird bald wie neu. Nach dem Umbau des Kauflandes an der Willy-Muhle-Straße im letzten Jahr, folgen nun auch hier größere Veränderungen. Es geht mit einem doch größeren Umbau sowie der Marktmodernisierung voran. „Wir planen den Baubeginn in Kamenz im Frühjahr 2019 und die Eröffnung nach Umbau im Herbst 2019“, so die Pressesprecherin des Unternehmens, Anna Münzing.

Baugrenze wurde etwas verschoben


Im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt gaben die Mitglieder jetzt eine Stellungnahme dazu ab. Diese war nötig, ehe das Unternehmen starten kann. Hintergrund: Die bisherige Baugrenze wird wahrscheinlich mit etwa 76 Quadratmetern überschritten. Im nordöstliche Teil soll nämlich ein neuer Haustechnikanbau entstehen. Dafür braucht es etwas mehr Platz, als vorhanden. Die Stadt Kamenz begrüßt das Umbauvorhaben jedoch und wird der Kaufland Stiftung & Co. KG sicherlich keine Steine in den Weg legen. Beabsichtigt ist, das vorhandene eingeschossige Verkaufsgebäude, welches in seinem westlichen Gebäudeteil an den Obi-Baumarkt angrenzt, großflächig umzubauen und zu modernisieren. Im Inneren erfolgt eine komplette Neuaufteilung der Verkaufs- und erforderlichen Nebennutzflächen.

Die Kundschaft kann sich allerdings darauf freuen, denn auch dieser Markt bekommt nun zur Verbesserung von Übersichtlichkeit und Einkaufskomfort ein neues Kundenleitsystem, die Regale werden niedriger und die Gänge breiter. So fand es der Kunde auch bereits im „großen Kaufland“ in Kamenz-Ost nach dem Umbau vor einem Jahr vor. Der neue Marktauftritt überzeugt dort durch Offenheit und Helligkeit. Der Zutritt ist barrierefrei – ohne Einlassschranken.

Die freundlichen Damen an der Info findet man auf der anderen Seite. Der Blick auf den Verkaufsraum ist überhaupt offener und übersichtlicher. Freundliche Farben kombinierte man mit hellem Holz. Auch an der Beleuchtung hatte sich einiges getan. Die grünen Hängelampen über dem Obst stechen ins Auge. Und ein bisschen erinnern vor allem die Frischetheken mittlerweile an Mitbewerber wie beispielsweise Edeka XXL-Märkte.

Ebenso schick soll nun der kleinere Kaufland-Bruder an der Windmühle werden. Das ist lange überfällig. „Die Filiale wird auf der gesamten Verkaufsfläche sowie auf allen Nebenflächen modernisiert. Dazu gehört die Erneuerung der Leergutannahme, des Frischebereiches, insbesondere der Bedienungstheken sowie des Backshops. Auch im To-Go-Sortiment sowie in der Obst- und Gemüse-Abteilung wird sich etwas tun“, heißt es aus der Zentrale in Neckarsulm.

Takko-Zukunft noch nicht klar


Wichtig für die Kundschaft: Die Umbauten sollen bei laufendem Betrieb erfolgen. Im Bereich der Verkaufsfläche vorwiegend in Nachtarbeit. Keiner muss auf seinen Einkauf verzichten. Was aus dem Takko-Markt wird, ist allerdings bis dato unklar. Im neuen Übersichtsgrundriss im Erdgeschoss, der dem Bauausschuss als Vorlage diente und öffentlich im Bürger-Informationssystem der Stadt einsehbar war, kommt der beliebte Bekleidungsmarkt nicht mehr vor. Auch die Nachfrage beim Kaufland-Konzern brachte bislang nicht viel. „Da die Gespräche noch laufen, können wir dazu leider noch keine Auskunft geben“, so Pressesprecherin Anna Münzing.

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