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Dienstag, 06.11.2018

Widerspruch gegen Sprengungen

Derzeit ist nicht entschieden, ob im früheren Raketenbunker im Masseneiwald gesprengt werden darf.

Der ehemalige Raketenbunker im Masseneiwald.
Der ehemalige Raketenbunker im Masseneiwald.

© Steffen Unger

Seeligstadt/Großröhrsdorf. Ob Sprengungen in einem früheren Raketenbunker im Masseneiwald bei Seeligstadt möglich sind, ist noch immer nicht entschieden. Die Landesdirektion Sachsen gehe aktuell davon aus, den Bescheid in einem Widerspruchsverfahren bis Ende November fertigstellen zu können, sagte Behördensprecher Ingolf Ulrich zu Wochenbeginn auf SZ-Anfrage.

Ein Unternehmer plant auf dem früheren Armeegelände Sprengungen zu friedlichen Zwecken. Nach mehreren Probesprengungen erteilte das Landratsamt Bautzen die Genehmigung. Dagegen legte die Stadt Großröhrsdorf Widerspruch ein. Sie befürchtet, das Masseneibad könne durch die Sprengungen Schaden nehmen. Messungen, auch auf dem Badgelände, während der Probesprengungen zeigten allerdings keine Auswirkungen, weder beim Lärm noch bei Bodenschwingungen. (szo)