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Freitag, 09.11.2018

Welterbe-Kandidat im Rampenlicht

Auf der Leipziger Messe „denkmal“ ist auch die Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí vertreten.

Zurzeit befindet sich der Unesco-Welterbeantrag im Evaluierungsverfahren beim internationalen Denkmalrat Icomos in Paris.
Zurzeit befindet sich der Unesco-Welterbeantrag im Evaluierungsverfahren beim internationalen Denkmalrat Icomos in Paris.

© dapd

Dippoldiswalde/Leipzig. Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí präsentiert sich bis Sonnabend auf der Messe „denkmal“ in Leipzig. Das ist die europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Sie steht unter Schirmherrschaft der Unesco. Angedockt an das Europäische Kulturerbejahr 2018 wird auch in diesem Jahr der Schutz von erhaltenswertem Kulturgut thematisiert. „Somit ist die Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí mit ihrem überarbeiteten Messestand in diesem Jahr besonders gut platziert“, sagt Matthias Voigt, zuständiger Projektmanager bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH mit Sitz in Annaberg-Buchholz. 780 Seiten, 300 Karten und über 800 Abbildungen beinhaltet der in Buchform gebundene englischsprachige Antrag der Montanregion zur Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste. Besucher bekommen am Messestand einen informativen Überblick zur Nominierung. Sie können eine multimediale Präsentation erleben, unter anderem zum beantragten außergewöhnlichen universellen Wert der Montanregion. Zurzeit befindet sich der Unesco-Welterbeantrag im Evaluierungsverfahren beim internationalen Denkmalrat Icomos in Paris. Der Antrag durchläuft in den offiziellen Gremien ein mehrstufiges Prüfverfahren. Die Entscheidung wird im Sommer 2019 erwartet. (SZ/ks)