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Freitag, 15.06.2018

Weißwassers Mädchen rocken Sachsen

Von Ralf Schumacher

Feiern cool ihren Titel: Emily Buscha, Lara Herzog, Amelie Freund, Rosalie Pawlik, Kapitän Enie Janke, Leticia Bolano, Eileen Schmidt und Emma Halletz (von links).Foto: Ralf Schumacher
Feiern cool ihren Titel: Emily Buscha, Lara Herzog, Amelie Freund, Rosalie Pawlik, Kapitän Enie Janke, Leticia Bolano, Eileen Schmidt und Emma Halletz (von links). Foto: Ralf Schumacher

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Nach 17 Jahren haben die U14-Volleyballerinnen von der TSG KW Boxberg/Weißwasser wieder den Sachsenmeistertitel gewonnen – und das in der „Höhle des Löwen“.

Am Sonntag fand in der Sporthalle des Sportgymnasiums in Dresden die Landesmeisterschaft für die U14-Mädchen (Jahrgang 2005 und jünger) mit den besten acht Mannschaften statt. Die TSG-Volleyballerinnen trafen in den Gruppenspielen auf SSV Brand-Erbisdorf (Bezirksmeister Chemnitz), TuS Dippoldiswalde (Vizemeister Dresden) und SV Lok Engelsdorf (Vizemeister Leipzig). Alle drei Spiele gewann das Team jeweils klar in 2:0 Sätzen. Im Halbfinale gegen die L.E. Volleys (Bezirksmeister Leipzig) ging es auch um die Teilnahme an der Regionalmeisterschaft in dieser Altersklasse.

Entsprechend spannend verlief dieses Spiel. Den ersten Satz entschieden die TSG-Spielerinnen knapp mit 27:25 für sich. Leipzig gab sich dennoch nicht auf. Bis zum 20:20 wechselte die Führung ständig. In der Endphase zeigten die TSG-Volleyballerinnen die cleveren Angriffsaktionen und gewannen 25:21. Damit waren eine Medaille und die Regionalmeisterschaft sicher.

Das Endspiel lautete: Weißwasser gegen Dresden oder: die ostsächsische Volleyballstadt gegen die großgewachsenen Sportschulmädchen vom Dresdner SSV. Körperlich gab es durchaus Vorteile für den Gastgeber. Ein weiteres Plus: in der Vorsaison (in der U 13 Altersklasse) besiegte Dresden im Finale Weißwasser. Die Gastgeber waren also der große Favorit. Aber unsere Mannschaft ließ sich davon nicht beirren. Als Außenseiter spielte sie locker auf, dominierte das Spiel von Anfang an und machte wenige Fehler. Dresden war beeindruckt. Unseren Mädchen gelang einfach alles: Sprungaufgaben, druckvolle Angriffsaktionen, und in der Abwehr wurde kein Ball aufgegeben. Besonders Kapitänin Enie Janke und Leticia Bolano liefen zur Höchstform auf.. Die Halle war fest in Weißwasseraner Hand. Der 1. Durchgang ging mit 25:19 an die TSG. Im 2. Satz das gleiche Bild. Dresden blieb unsicher, beim TSG-Sechser waren die Spielfreude und das Können ungebrochen. Bei 24:16 gab es den 1. Matchball. Sprungaufschlag Eileen Schmidt, Dresden musste direkt zurück spielen, Abwehr von Enie Janke, Emma Halletz stellte einen Pass auf Leticia Bolano, die den Ball unerreichbar ins gegnerische Feld schmetterte. Alles Weitere war dann nur noch Freude pur.