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Montag, 15.10.2018

Weißenbergerin spielt Rekord

Rita Köhler sichert sich beim 20. Rodewitzer Mühlencup den Sieg bei den Freizeitspielerinnen.

© Symbolfoto: Uwe Soeder

Classic-Kegeln. Der KV Blau-Weiß 99 Rodewitz/ Hochkirch führte bereits zum 20. Mal sein Traditionsturnier um den Mühlencup durch. Beim Wettkampf auf der Zweibahnenanlage in Rodewitz starteten aktive Kegler aus elf Sportvereinen des Landes Sachsen sowie Freizeitkegler. In die Startlisten trugen sich 90 Sportfreunde ein. Diese unternahmen 165 Starts, um einen der begehrten Pokale zu gewinnen.

KV-Vereinschef Enrico Wolff: „Damit erreichten die Startzahlen wiederum das Niveau der letzten zwölf Pokalturniere. Die Veranstaltung war restlos ausgebucht. Die Resultate hatten auch in diesem Jahr wieder ein sehr hohes Niveau. “ Der Herrensieg ging an Stefan Aust vom SV Kirschau. Bei den Damen gewann Marina Dallwitz. Für einen neuen Cuprekord bei den Freizeitkeglerinnen sorgte Rita Köhler. Der U 18-Cup ging an Thomas Rost, der in der U 14 an Jonas Wehlend. Den Freizeitpokal bei den Männern holte sich Klaus Riedel.

Männerpokal ist hart umkämpft

Am stärksten umkämpft bei den aktiven Keglern war der Cupsieg bei den Herren. Platz eins ging mit der sehr guten Leistung von 176 Kegeln an den Kirschauer Stefan Aust. Er erzielte sehr gute 113 Volle mit seinen 19 Wurf. Der zweite Platz ging an Philipp Groß (Rodewitz/Hochkirch) mit 174 Holz. Er erzielte das beste Räumergebnis der beiden Tage mit 72 Kegeln bei den 19 Kugeln. Dritter wurde Jürgen Ullrich (SV 1896 Großdubrau) mit 173 Holz.

Ebenfalls eine starke Leistung spielte bei den Damen Marina Dallwitz (Rodewitz/ Hochkirch). Sie gewann mit 166 Kegeln und exzellenten 119 Vollen vor ihren Vereinskameradinnen Ramona Groß (158) und Carmen Semig (151). Bei der Jugend U 18 siegte Thomas Rost (Rodewitz/Hochkirch) mit 153 Kegel vor Susanne Groß (150) vom Baruther SV 90.

Bei den Freizeitkeglern setzten sich Rita Köhler (Weißenberg) – mit dem neuen Rekord von 169 Kegeln – und Klaus Riedel (Bautzen/164) vor Peter Grätzer (Bautzen/162) und Gerd Platzack (Großdubrau/152) durch. Köhler erreichte mit ihrem Ergebnis auch den besten Wert im Verhältnis zum bestehenden Cuprekord und wurde mit dem zum sechsten Mal vergebenen Wanderpokal „Höchste sportliche Leistung“ ausgezeichnet. Den Wanderpokal für den besten Verein gewannen erneut die Gastgeber . Der Hauptsachpreis ging an Peter Grätzer aus Bautzen. (SZ)