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Mittwoch, 07.11.2018

Weinhübler Feuerteufel schon gefasst?

Die Polizei nimmt eine 22-jährige Deutsche als Tatverdächtige vorläufig fest. Sie äußert sich zur Tat.

Polizisten sichern Spuren am offensichtlich in Brand gesetzten Pkw.
Polizisten sichern Spuren am offensichtlich in Brand gesetzten Pkw.

© Danilo Dittrich

Das ging schnell. Die Polizei hat im Fall der Brandstiftung an einem Auto in Görlitz-Weinhübel bereits eine Tatverdächtige festgenommen. Die polizeilich bereits bekannte 22-jährige Deutsche war in den Focus der Ermittlungen geraten und sich nach Informationen der Polizei zur Tat geäußert. Am Dienstagabend war die Feuerwehr in Görlitz zu einem Pkw-Brand an die Gerda-Boenke-Straße ausgerückt (SZ berichtete). Anwohner hatten das Feuer an der Front des Wagens bemerkt und auch begonnen, dieses abzulöschen. Der Sachschaden am Toyota lag anders als bei der Erstauskunft der Polizei nun doch bei mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt zum Verdacht der Brandstiftung. Ein Spezialist sicherte Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt zu mehreren derartigen Bränden, die in den zurückliegenden Wochen und Monaten im Raum Görlitz geschehen sind. Die Ermittlungen dauern an. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Mittwoch

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Überraschung bei der Polizeikontrolle

Görlitz. Eine Streife des örtlichen Reviers kontrollierte am Dienstagabend einen 27-jährigen Deutschen an der Berliner Straße in Görlitz. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann bereits ein Vollstreckungshaftbefehl bestand. Er sollte eine Geldstrafe von 600 Euro zahlen, konnte die Summe jedoch nicht aufbringen. Daher klickten nun die Handschellen und die Polizisten brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Dort wird er eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. (szo)

100 Euro Strafe für Mercedes-Fahrer

Görlitz. Am Dienstagmorgen, zwischen 8 und 12 Uhr, hat ein Messteam des Verkehrsüberwachungsdienstes an der Kastanienallee in Görlitz die Geschwindigkeit kontrolliert. Von 527 gemessenen Fahrzeugen überschritten 19 die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Schnellster Pkw mit 49 km/h war ein Ford mit Zittauer Kennzeichen. In der Gegenrichtung ertappten die Beamten 31 Lenker, die zu schnell unterwegs waren. Ein Mercedes mit Görlitzer Kennzeichen hatte es besonders eilig. Bei ihm zeigte die Laserpistole einen Wert von 57 km/h an. Diese Überschreitung wird zu einem Bußgeld von 100 Euro führen. Die Ordnungshüter hielten acht Pkw direkt vor Ort an, erklärten den Fahrern das Fehlverhalten. Die Bußgeldstelle der Stadt wird sich mit den Ordnungswidrigkeiten befassen. (szo)

E-Bikes aus Schuppen gestohlen

Görlitz. In der Nacht zu Dienstag sind Einbrecher auf einem Grundstück an der Minna-Herzlieb-Straße in Görlitz in einen Schuppen eingedrungen. Aus diesem stahlen sie zwei E-Bikes samt Fahrradhelmen und Ladestationen sowie eine Akkubohrmaschine. Den Verlust bezifferte der Eigentümer mit rund 1000 Euro. Der Sachschaden am Schloss des Schuppens fiel kaum ins Gewicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach den Fahrrädern wird international gefahndet. (szo)

VW-Fahrer ignoriert Fahrverbot

Zittau. Die Beamten des örtlichen Reviers in Zittau kontrollierten am Dienstagvormittag auf der Max-Müller-Straße einen 38-jährigen VW-Fahrer. Die Polizisten stellten fest, dass er kein Auto hätte fahren dürfen. Dem Mann war ein für alle Mal das Führen eines Kraftfahrzeugs in Deutschland untersagt worden. Die Fahrt war damit für ihn beendet. Die Ordnungshüter fertigten eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit der „Schwarzfahrt“ befassen. (szo)

Milchlaster umgekippt

Herrnhut/Ninive. Ein unbeladener Milchlaster kippte Mittwochfrüh, gegen 2.30 Uhr, aus bisher unbekannter Ursache auf der B178 bei Herrnhut um und blockierte über Stunden die Fahrbahn. Der 45-jährige, tschechische Lkw-Fahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu, die ambulant behandelt wurden. Der Sachschaden lag bei mehreren zehntausend Euro. Die Bundesstraße war in Richtung Zittau bis in den späten Vormittag wegen der Bergungsarbeiten gesperrt. (szo)

Kupferkabel gestohlen

Löbau. In der Nacht zu Dienstag haben Diebe im Löbauer Bahnhofsgebäude etliche Meter Kupferkabel gestohlen. Sie ließen sich offenbar unbemerkt einschließen und nutzten die nächtliche Ruhe aus. Derzeit wird im Inneren des Gebäudes umgebaut. Den Schaden bezifferte ein Verantwortlicher mit rund 700 Euro. Zudem verursachten die Unbekannten bei ihrem Ausbruch geringen Sachschaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (szo)

Leichnam bei Löscharbeiten gefunden

Löbau. In der Nacht zu Mittwoch sind in Löbau Feuerwehr und Polizei zu einem Grundstück an der Beethovenstraße gerufen worden. Auf dem Areal brannte ein Opel Corsa mit Löbauer Kennzeichen in voller Ausdehnung. Bei den Löscharbeiten fanden die Kameraden der Freiwilligen Wehr auf den Rücksitzen des Wagens einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam. Um wen es sich dabei handelte und was vor Ort geschehen war, ist derzeit nicht bekannt. Kriminaltechniker und Brandursachenermittler sicherten vor Ort Spuren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in alle Richtungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat die Obduktion des Leichnams angeordnet. (szo)

Gestohlenes Fahrrad sichergestellt

Weißwasser.Eine Streife des Reviers Weißwasser hat am Dienstagnachmittag vor der Schule an der Lutherstraße ein gestohlenes Fahrrad sichergestellt. Ein 15-Jähriger hatte die Beamten am Mittag informiert, weil er sein eigenes Bike entdeckt hatte. Es war ihm vor wenigen Tagen gestohlen worden. Die alarmierten Polizisten legten sich auf die Lauer. Am Nachmittag kam ein 13-Jähriger und wollte das Schloss am Rad aufschließen. Die Polizisten befragten das Kind, wie es in Besitz des Zweirades gekommen war. Die Angaben des Jungen werden in den weiteren Ermittlungen überprüft. Die Beamten stellten das im Fokus stehende Fahrrad vorerst sicher. (tk)