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Montag, 10.09.2018

Weinböhlaer Männer bejubeln zweiten Sieg

Von Dirk Rostig

Weinböhlas Neuzugang Martin Prokop wird von der Gäste-Abwehr nicht gerade zimperlich behandelt. Trotzdem erzielte er vier der 30 HSV-Tore. Foto: Dirk Rostig
Weinböhlas Neuzugang Martin Prokop wird von der Gäste-Abwehr nicht gerade zimperlich behandelt. Trotzdem erzielte er vier der 30 HSV-Tore. Foto: Dirk Rostig

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Das erste Heimspiel-Wochenende brachte für die beiden Verbandsliga-Mannschaften des HSV Weinböhla Sieg und Niederlage. Während die Frauen noch auf ihre ersten Punkte warten und gegen Sachsenliga-Absteiger HC Sachsen Neustadt-Sebnitz mit 21:27 verloren, konnten die Männer Aufsteiger KJS Club Dresden mit 30:23 bezwingen (30:23) – und so den zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern.

Damen-Coach Michael Becker musste wie schon in der Vorwoche improvisieren, da einige Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen abwesend waren. Nichtsdestotrotz starteten seine Damen mit Tempo in die Partie (5:5/17.), leistete sich danach aber zu viele Fehler. Nach 23 Minuten führten die Göste mit 10:5. Allerdings startete der HSV bis zum Seitenwechsel einen Zwischenspurt und schloss mit der Pausensirene zum 10:11-Anschlusstreffer auf.

In Halbzeit zwei starteten die Gäste wiederum besser und kamen über ein 18:14 zum 22:17. Anja Rostig im Tor war es zu verdanken, dass der HSV nicht unter die Räder kam, denn einfache Ballverluste in der Offensive führten immer wieder zu Tempogegenstößen. Zwischenzeitlich führten die Neustadt-Sebnitzerinnen mit acht Toren (26:18/54.) und gewannen schließlich deutlich. „Stellen wir die einfachen Abspiel- und Fangfehler ab, können wir so ein Match gewinnen“, resümierte Trainer Michael Becker. Bereits am Samstag steht das Lokalderby gegen den VfL Meißen an.

Auf die Männer des Trainergespanns Martin Kovar und Nils Gäbler wartete anschließend mit dem KJS Club Dresden ein vermeintlich spielstarker Aufsteiger. Die Bank der Gäste war gespickt mit erfahrenen ausländischen Spielern.

Davon unbeeindruckt zeigten sich die HSV-Herren, die binnen fünf Minuten auf 4:0 vorlegten. Allerdings fanden im Anschluss auch die Dresdner in ihr erstes Spiel auf Verbandsliga-Ebene. Bis zum Seitenwechsel entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei der sich beide Teams nichts schenkten. Den Vier-Tore-Vorsprung konnten die HSV-Herren trotz zwischenzeitlichem Ausgleich (7:7/16.) bis zum Seitenwechsel wieder herstellen (14:10).

Auch in Hälfte zwei sollte das Spiel hart umkämpft bleiben. Beide Teams kämpften mit offenen Visieren um jeden Ball. Die Gäste, die immer wieder ihren Torhüter rausnahmen und einen siebenten bzw. in Unterzahl sechsten Feldspieler einsetzten, gaben nicht kampflos auf. Doch der erneute Ausgleich blieb aus – stattdessen erzielte Michal Fric eines seiner zwölf Tore, womit er erneut der Schützenbeste des Spiels war. In den restlichen zwanzig Minuten ließ sich der HSV nicht beirren, dennoch war die Partie nichts für schwache Nerven. Gäste-Trainer Maurice Rotter sah vier Minuten vor Schluss die rot-blaue Karte. Insgesamt wurden zwölf Zeitstrafen verteilt.

Das alles änderte am Ende nichts am verdienten 30:23-Sieg der Hausherren. „Tomas Suchy hat wichtige Paraden geliefert, die seine Vordermänner –zu nutzen wussten“, freute sich Gäbler. „Uns fehlten mit Lars Grießbach, André Häberer und Steve Horky drei Stammspieler. Umso wichtiger war der Sieg vor dem Derby gegen Niederau am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in der Nausauhalle.“

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