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Montag, 13.08.2018

Wasserqualität in der Neiße ist mäßig

Der ökologische Zustand des Flusses wird als weder schlecht noch gut beurteilt. Auch die Ursachen sind bekannt – nur die Quellen nicht.

Blick auf die Neiße bei Rothenburg.
Blick auf die Neiße bei Rothenburg.

© André Schulze

Rothenburg. Wer in der Neiße Badefreuden erleben möchte, sollte dabei immer die Wasserqualität im Hinterkopf haben. Die ist nach Informationen der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Görlitz nicht schlecht, aber auch nicht gut. Auf einer von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht) unterteilten Skala der Zustandsklassen wird der ökologische Zustand an der Messstelle in Höhe des Rothenburger Ortsteils Steinbach insgesamt mit 3 bewertet. Auf Teilbereiche bezogen ist dies bei Fischen und Wasserpflanzen ebenfalls die 3, bei Kleinstlebewesen am Gewässergrund und bei frei im Wasser schwebenden Kleinstpflanzen wie Algen jeweils die 2. Landkreis-Sprecherin Julia Bjar erläutert dazu: „Früher wurde für den biologischen Gewässerzustand ein Index verwendet.“ Dieser fließe heute mit in die Gesamtbewertung ein und habe in dem betreffenden Neißeabschnitt im vergangenen Jahr bei 2,23 gelegen, sei also gut. Allerdings: „Der chemische Zustand ist nicht gut.“ Das liege in erster Linie an der Überschreitung der Konzentration von Stoffen, die heute in allen Gewässern zu finden und deren Quellen nicht eindeutig zuzuordnen seien. (SZ/fum)