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Mittwoch, 10.10.2018 Kommentar

Wasserfrage wird zur Schicksalsfrage

Was passiert, wenn das Wasser fehlt? Eine ganze Region steht vor einem großen Problem.

Von Mandy Schaks

Hätte, könnte, wenn und aber … Darüber zu diskutieren, warum Brunnendörfer jetzt in Not geraten, wenn sie die Möglichkeit hatten, sich vor 20, 25 Jahren ans öffentliche Trinkwassernetz anzuschließen, bringt nichts. Davon raten auch Fachleute wie Politiker ab. Das ist Wasser von gestern. Der Blick muss jetzt nach vorn gerichtet werden, in die Zukunft. Und vom täglichen Nass, das zu jeder Tages- und Nachtzeit, zu jeder Jahreszeit zur Verfügung steht oder eben nicht, hängt tatsächlich die Zukunft ländlicher Regionen ab. Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins, Grundelement. Wenn das fehlt, wird das Leben beschwerlich, für ältere Menschen ohne Nachbarschaftshilfe fast nicht mehr zu bestreiten sein. Zuzug? Wirtschaftliche Entwicklung? Undenkbar. Aber das müssen die Bürger selbst entscheiden. Es hat seinen Preis – so oder so.