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Donnerstag, 11.10.2018

Was mit dem Mittelgasthof machbar ist

Das leerstehende Gebäude soll weiter genutzt werden. Welche Möglichkeiten die Kommune hat, wird nun vorgestellt.

Von Katarina Gust

2015 hat der letzte Pächter den Mittelgasthof in Struppen aufgegeben. Die Gemeinde sucht seitdem nach einem neuen Wirt – und Alternativen, um den Gasthof wiederzubeleben.
2015 hat der letzte Pächter den Mittelgasthof in Struppen aufgegeben. Die Gemeinde sucht seitdem nach einem neuen Wirt – und Alternativen, um den Gasthof wiederzubeleben.

© Norbert Millauer

Struppen. Was wird aus dem leerstehenden Mittelgasthof in Struppen? Noch im Oktober könnte die Gemeinde darauf eine Antwort geben. Denn Ende des Monats soll die sogenannte Machbarkeitsstudie zum Mittelgasthof vorgestellt werden. Ein Planungsbüro wurde von der Kommune mit der Studie beauftragt, um zu klären, welche Nutzung des Objektes für Struppen die beste und wirtschaftlichste wäre. Außerdem wurde untersucht, welcher Sanierungsaufwand für das Haus erforderlich ist und ob die Gemeinde diesen unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungen finanzieren kann. Dafür wurde auch der aktuelle Zustand des Gebäudes erfasst. Die Studie beschäftigte sich zudem mit den verschiedenen Nutzungsvarianten, wie Saalbetrieb, Gaststätte, Pensionsbetrieb, Fleischerei und Jugendklub. Die Machbarkeitsstudie kostete die Gemeinde Struppen rund 30 500 Euro. Etwa 24 400 Euro wurden durch das Förderprogramm Leader zur Verfügung gestellt. Zu welchem Schluss die Studie konkret kommt, das soll bei der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 30. Oktober im Rathaus Struppen bekannt gegeben werden.

Bürgermeister Rainer Schuhmann (CDU) glaubt fest daran, dass der Mittelgasthof eine Zukunft hat. „Das Projekt wird uns viel Geld kosten, aber es ist machbar“, sagt er. Die Kommune will verschiedene Geldtöpfe anbohren, um investieren zu können. Unter anderem hofft sie auf Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung. „Mit einem neuen Pächter würde der Gasthof gut laufen“, ist Schuhmann optimistisch. In den umliegenden Orten gäbe es Restaurants und Gaststätten. Nur in Struppen nicht. Dabei spiele der Tourismus hier eine große Rolle. An die 30 000 Übernachtungen zähle die Kommune jedes Jahr.