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Warum Minge bei Dynamo unantastbar ist

Das Plakat im K-Block
Die Botschaft ist eindeutig und überraschend daran nur der Zeitpunkt. "Ralf Minge - unantastbar!" Mit diesem Plakat im K-Block geben die Ultras Dynamo beim Heimspiel gegen Darmstadt am 22. September ein deutliches Bekenntnis ab. Dass es in der Führungsriege offenbar den Versuch gab, den Sportgeschäftsführer zu entmachten oder gar loszuwerden, kommt erst dadurch heraus. Warum aber ist Minge bei Dynamo unantastbar? Eine Erklärung in Bildern.
Das Plakat im K-Block Die Botschaft ist eindeutig und überraschend daran nur der Zeitpunkt. "Ralf Minge - unantastbar!" Mit diesem Plakat im K-Block geben die Ultras Dynamo beim Heimspiel gegen Darmstadt am 22. September ein deutliches Bekenntnis ab. Dass es in der Führungsriege offenbar den Versuch gab, den Sportgeschäftsführer zu entmachten oder gar loszuwerden, kommt erst dadurch heraus. Warum aber ist Minge bei Dynamo unantastbar? Eine Erklärung in Bildern.

@ Robert Michael

Tore im Europapokal
In 34 Europapokalspielen erzielte Ralf Minge neun Tore. Für eines gab es eine besondere Prämie: Zum Rückspiel im Viertelfinale gegen Victoria Bukarest 1989 versprach Fleischer Dieter Hantusch dem ersten Torschützen eine acht Meter lange Riesensalami. Ralf Minge sicherte sich mit einem Kopfballtreffer den fetten Happen. „Wie es sich für eine gute Truppe gehört, haben wir uns die geteilt", sagte der Torjäger und Salami-Fan: „Das ist schon eine leckere Sache." Dynamo gewann 4:0, zog ins Halbfinale ein: der größte internationale Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die Cupspiele im Rudolf-Harbig-Stadion bleiben auch für Minge unvergesslich. „Die Aufregung war schon eine Woche vorher in der Stadt zu spüren. Wenn wir dann von unserem Tagesquartier in die Stadt gefahren sind und von Weitem schon die Flutlichter strahlen sahen, klopfte das Herz bis zum Hals. Die Hütte war bei jedem Wetter voll, und es hat oft geregnet. Es ist unglaublich, welches Selbstvertrauen einem eine solche Atmosphäre geben kann."
Tore im Europapokal In 34 Europapokalspielen erzielte Ralf Minge neun Tore. Für eines gab es eine besondere Prämie: Zum Rückspiel im Viertelfinale gegen Victoria Bukarest 1989 versprach Fleischer Dieter Hantusch dem ersten Torschützen eine acht Meter lange Riesensalami. Ralf Minge sicherte sich mit einem Kopfballtreffer den fetten Happen. „Wie es sich für eine gute Truppe gehört, haben wir uns die geteilt", sagte der Torjäger und Salami-Fan: „Das ist schon eine leckere Sache." Dynamo gewann 4:0, zog ins Halbfinale ein: der größte internationale Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die Cupspiele im Rudolf-Harbig-Stadion bleiben auch für Minge unvergesslich. „Die Aufregung war schon eine Woche vorher in der Stadt zu spüren. Wenn wir dann von unserem Tagesquartier in die Stadt gefahren sind und von Weitem schon die Flutlichter strahlen sahen, klopfte das Herz bis zum Hals. Die Hütte war bei jedem Wetter voll, und es hat oft geregnet. Es ist unglaublich, welches Selbstvertrauen einem eine solche Atmosphäre geben kann."

@ Dresdner Fußballmuseum

Pokalsiege gegen den BFC
Als in den 1980er-Jahren der Meistertitel in der DDR für die Berliner Dynamos, den Lieblingsklub von Stasi-Chef Erich Mielke, reserviert ist, sind für die SGD die Erfolge im Pokal besonders wertvoll.  Dreimal gibt es das Duell im Finale, dreimal gewinnen die Schwarz-Gelben. Minge ist jedes Mal dabei – und spielt eine tragende Rolle: Nach dem Sieg im Elfmeterschießen 1982 trägt er Hans-Uwe Pilz, der mit dem letzten Schuss den Triumph perfekt gemacht hatte, auf seinen Schultern. Radioreporter Gert Zimmermann interviewt die Gegner noch auf dem Platz. 1984 gewinnen die Dresdner mit 2:1, 1985 mit 3:2. Minge erzielt ein Tor und wird von Schiedsrichter um eine klare Torchance gebracht. Denn erst als sich der Angreifer vom klammernden Berliner losgerissen hatte, pfiff Manfred Roßner aus Gera und gab Freistoß. Nicht seine einzige Fehlentscheidung. Der Referee wurde danach für ein halbes Jahr gesperrt.
Pokalsiege gegen den BFC Als in den 1980er-Jahren der Meistertitel in der DDR für die Berliner Dynamos, den Lieblingsklub von Stasi-Chef Erich Mielke, reserviert ist, sind für die SGD die Erfolge im Pokal besonders wertvoll. Dreimal gibt es das Duell im Finale, dreimal gewinnen die Schwarz-Gelben. Minge ist jedes Mal dabei – und spielt eine tragende Rolle: Nach dem Sieg im Elfmeterschießen 1982 trägt er Hans-Uwe Pilz, der mit dem letzten Schuss den Triumph perfekt gemacht hatte, auf seinen Schultern. Radioreporter Gert Zimmermann interviewt die Gegner noch auf dem Platz. 1984 gewinnen die Dresdner mit 2:1, 1985 mit 3:2. Minge erzielt ein Tor und wird von Schiedsrichter um eine klare Torchance gebracht. Denn erst als sich der Angreifer vom klammernden Berliner losgerissen hatte, pfiff Manfred Roßner aus Gera und gab Freistoß. Nicht seine einzige Fehlentscheidung. Der Referee wurde danach für ein halbes Jahr gesperrt.

@ Marion Gröning

Meistertitel und Bundesliga-Quali
Als Dynamo in der Saison 1988/89 endlich die Serie des BFC durchbricht und vom ersten bis zum letzten Spieltag an der Spitze steht, gibt Ralf Minge bei der Meisterfeier mit den Fans nicht nur sein Hemd. In 222 Oberliga-Spielen erzielte der Stürmer, der 1980 von der TSG Gröditz zu Dynamo gekommen war, 103 Tore. Als der Körper nach der jahrelangen Belastung bereits zu streiken begann, der Rücken schmerzte, biss er sich trotzdem durch, führte die Mannschaft in der Qualifikationssaison 1990/91 in die Bundesliga. Bis heute ist umstritten, wer das entscheidende Tor beim 2:1-Sieg gegen Lok in Leipzig gemacht hat. Kopf an Kopf waren Minge und Torsten Gütschow dem Ball entgegengeflogen – und der landete im Netz. Dynamo hatte es geschafft, Minge musste seine Karriere aber beenden. „Ich habe nur noch mit schmerzstillenden Spritzen durchgehalten, war körperlich damals ein Wrack.“
Meistertitel und Bundesliga-Quali Als Dynamo in der Saison 1988/89 endlich die Serie des BFC durchbricht und vom ersten bis zum letzten Spieltag an der Spitze steht, gibt Ralf Minge bei der Meisterfeier mit den Fans nicht nur sein Hemd. In 222 Oberliga-Spielen erzielte der Stürmer, der 1980 von der TSG Gröditz zu Dynamo gekommen war, 103 Tore. Als der Körper nach der jahrelangen Belastung bereits zu streiken begann, der Rücken schmerzte, biss er sich trotzdem durch, führte die Mannschaft in der Qualifikationssaison 1990/91 in die Bundesliga. Bis heute ist umstritten, wer das entscheidende Tor beim 2:1-Sieg gegen Lok in Leipzig gemacht hat. Kopf an Kopf waren Minge und Torsten Gütschow dem Ball entgegengeflogen – und der landete im Netz. Dynamo hatte es geschafft, Minge musste seine Karriere aber beenden. „Ich habe nur noch mit schmerzstillenden Spritzen durchgehalten, war körperlich damals ein Wrack.“

@ Marion Gröning

Als Trainer der Feuerwehrmann
Nach seiner Spieler-Karriere wird Ralf Minge Co-Trainer bei Dynamo, zweimal muss er als Chefcoach einspringen. In der Saison 1992/93 feuert der schwergewichtige Präsident Rolf-Jürgen Otto mit fadenscheiniger Begründung Klaus Sammer.  „Am Tag nach einem 0:3 in Bremen musste ich zur Knie-Operation, war aber keinen Tag krankgeschrieben“, erzählt Sammer. „Otto warf mir vor, ich hätte nichts gesagt. Du kannst mit solchen Leuten nicht zusammenarbeiten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.“ Minge führte die Mission Klassenerhalt erfolgreich zu Ende. Dagegen war er in der Untergangsstimmung 1995 chancenlos, als er im Februar für Horst Hrubesch auf den Chefposten rückte. Zumindest sportlich verabschiedeten sich die Schwarz-Gelben mit Torwart Stanislaw Tschertschessow (im Foto rechts) mit Anstand aus der Bundesliga. Nach dem Lizenzentzug verließ auch Minge den Verein.
Als Trainer der Feuerwehrmann Nach seiner Spieler-Karriere wird Ralf Minge Co-Trainer bei Dynamo, zweimal muss er als Chefcoach einspringen. In der Saison 1992/93 feuert der schwergewichtige Präsident Rolf-Jürgen Otto mit fadenscheiniger Begründung Klaus Sammer. „Am Tag nach einem 0:3 in Bremen musste ich zur Knie-Operation, war aber keinen Tag krankgeschrieben“, erzählt Sammer. „Otto warf mir vor, ich hätte nichts gesagt. Du kannst mit solchen Leuten nicht zusammenarbeiten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.“ Minge führte die Mission Klassenerhalt erfolgreich zu Ende. Dagegen war er in der Untergangsstimmung 1995 chancenlos, als er im Februar für Horst Hrubesch auf den Chefposten rückte. Zumindest sportlich verabschiedeten sich die Schwarz-Gelben mit Torwart Stanislaw Tschertschessow (im Foto rechts) mit Anstand aus der Bundesliga. Nach dem Lizenzentzug verließ auch Minge den Verein.

@ Wolfgang Wittchen

Immer verbunden geblieben
Ob in Leverkusen, bei Fortuna Köln oder als Assistenztrainer von Klaus Toppmöller bei der Nationalmannschaft in Georgien:  Ralf Minge ist Dynamo zumindest gedanklich immer treu geblieben. Und er war jederzeit bereit, unterstützend einzugreifen wie etwa bei der von Fans initiierten Suche nach einem Brustsponsor 2003 gemeinsam mit Ulf Kirsten oder im Kampf für einen Stadionneubau am traditionellen Standort. Auch mit einem Fußballcamp war er in der Region präsent.
Immer verbunden geblieben Ob in Leverkusen, bei Fortuna Köln oder als Assistenztrainer von Klaus Toppmöller bei der Nationalmannschaft in Georgien: Ralf Minge ist Dynamo zumindest gedanklich immer treu geblieben. Und er war jederzeit bereit, unterstützend einzugreifen wie etwa bei der von Fans initiierten Suche nach einem Brustsponsor 2003 gemeinsam mit Ulf Kirsten oder im Kampf für einen Stadionneubau am traditionellen Standort. Auch mit einem Fußballcamp war er in der Region präsent.

@ Thomas Lehmann

Ein gern gesehener Gast
Wenn er Dynamo helfen konnte, war Ralf Minge jederzeit zur Stelle. Bei mehreren Benefizspielen, die Geld in die chronisch klamme Kasse bringen sollten, lief er für Dynamo auf: hier an der Seite von Olaf Marschall beim „Spiel der Legenden“ im Juni 2007. Etwa 10000 Fans sahen zum offiziellen Abschied vom altehrwürdigen Rudolf-Harbig-Stadion 15 Tore,  eins von Minge war auch dabei.
Ein gern gesehener Gast Wenn er Dynamo helfen konnte, war Ralf Minge jederzeit zur Stelle. Bei mehreren Benefizspielen, die Geld in die chronisch klamme Kasse bringen sollten, lief er für Dynamo auf: hier an der Seite von Olaf Marschall beim „Spiel der Legenden“ im Juni 2007. Etwa 10000 Fans sahen zum offiziellen Abschied vom altehrwürdigen Rudolf-Harbig-Stadion 15 Tore, eins von Minge war auch dabei.

@ robertmichaelphoto.de

Rückkehr als Geschäftsführer
Im Juni 2007 ringt sich Ralf Minge durch. Obwohl er noch einen Job als Co-Trainer der georgischen Nationalmannschaft hat, wird er Geschäftsführer Sport bei Dynamo. Nicht alle sein Entscheidungen sind glücklich, Trainer Ruud Kaiser beispielsweise war zwar ein guter Redner und bei den Fans beliebt, bewirkt hat er aber wenig. Doch Dynamo tut sich nicht nur sportlich schwer, der Verein hat eine andere Baustelle: das Stadion und die damit verbundenen Verträge. Minge versucht, bei der Stadt eine Miete auszuhandeln, die für den Verein im Vergleich zur Konkurrenz fair erscheint. Doch der erzielte Kompromiss einer zunächst einmaligen Zusatzzahlung durch die Stadt reicht ihm nicht, er verweigert die Unterschrift und tritt am 3. April 2009 zurück. Erst nach jahrelangem Gezerre beschloss der Stadtrat, den Zuschuss dauerhaft bis 2019 zu zahlen.
Rückkehr als Geschäftsführer Im Juni 2007 ringt sich Ralf Minge durch. Obwohl er noch einen Job als Co-Trainer der georgischen Nationalmannschaft hat, wird er Geschäftsführer Sport bei Dynamo. Nicht alle sein Entscheidungen sind glücklich, Trainer Ruud Kaiser beispielsweise war zwar ein guter Redner und bei den Fans beliebt, bewirkt hat er aber wenig. Doch Dynamo tut sich nicht nur sportlich schwer, der Verein hat eine andere Baustelle: das Stadion und die damit verbundenen Verträge. Minge versucht, bei der Stadt eine Miete auszuhandeln, die für den Verein im Vergleich zur Konkurrenz fair erscheint. Doch der erzielte Kompromiss einer zunächst einmaligen Zusatzzahlung durch die Stadt reicht ihm nicht, er verweigert die Unterschrift und tritt am 3. April 2009 zurück. Erst nach jahrelangem Gezerre beschloss der Stadtrat, den Zuschuss dauerhaft bis 2019 zu zahlen.

@ Robert Michael

In der Krise wieder da
Er spricht von der Intensivstation, von einem Patienten, der künstlich beatmet werden muss. Als Ralf Minge im Februar 2014 erneut Sportdirektor bei Dynamo wird, steht die Mannschaft in der zweiten Liga vor dem Abstieg. Er kann den freien Fall in die 3. Liga nicht mehr aufhalten, aber er ist das Gesicht des Neuanfangs. Minge hat ein Konzept, das auf Demut beruht und die finanziellen Möglichkeiten des Vereins im Blick hat. Er stellt eine Mannschaft aus jungen, entwicklungsfähigen Spielern zusammen; nur beim Trainer klappt das nicht. Im zweiten Versuch holt er mit Uwe Neuhaus den richtigen Chefcoach für sein Projekt: die Rückkehr in die zweite Liga. Das gelingt 2016.
In der Krise wieder da Er spricht von der Intensivstation, von einem Patienten, der künstlich beatmet werden muss. Als Ralf Minge im Februar 2014 erneut Sportdirektor bei Dynamo wird, steht die Mannschaft in der zweiten Liga vor dem Abstieg. Er kann den freien Fall in die 3. Liga nicht mehr aufhalten, aber er ist das Gesicht des Neuanfangs. Minge hat ein Konzept, das auf Demut beruht und die finanziellen Möglichkeiten des Vereins im Blick hat. Er stellt eine Mannschaft aus jungen, entwicklungsfähigen Spielern zusammen; nur beim Trainer klappt das nicht. Im zweiten Versuch holt er mit Uwe Neuhaus den richtigen Chefcoach für sein Projekt: die Rückkehr in die zweite Liga. Das gelingt 2016.

@ Robert Michael

Trotz Ärger anerkannt bei den Fans 
Das Bild bleibt haften: Als beim Spiel in Magdeburg 2016 im Dresdner Fanblock Pyrotechnik gezündet wird, will Minge eingreifen, wird aber von Ordnern festgehalten. Sie hatten den berühmten Gast nicht erkannt. In Jeansklamotten war der Sportgeschäftsführer mit dem Sonderzug der Fans mitgefahren. Die Konfrontation einiger mit der Polizei, den Ausschluss mehrerer hundert Dynamo-Anhänger und die Ausschreitungen im Stadion konnte er nicht verhindern. Genauso geärgert hat er sich darüber, dass einige später die Aufstiegsfeier im eigenen Stadion mit Pyrofackeln stürmten. Der Verein verfasste danach einen Maßnahmenkatalog, unter anderem wurden den „Ultras Dynamo“ die Auswärtsdauerkarten gestrichen.
Trotz Ärger anerkannt bei den Fans Das Bild bleibt haften: Als beim Spiel in Magdeburg 2016 im Dresdner Fanblock Pyrotechnik gezündet wird, will Minge eingreifen, wird aber von Ordnern festgehalten. Sie hatten den berühmten Gast nicht erkannt. In Jeansklamotten war der Sportgeschäftsführer mit dem Sonderzug der Fans mitgefahren. Die Konfrontation einiger mit der Polizei, den Ausschluss mehrerer hundert Dynamo-Anhänger und die Ausschreitungen im Stadion konnte er nicht verhindern. Genauso geärgert hat er sich darüber, dass einige später die Aufstiegsfeier im eigenen Stadion mit Pyrofackeln stürmten. Der Verein verfasste danach einen Maßnahmenkatalog, unter anderem wurden den „Ultras Dynamo“ die Auswärtsdauerkarten gestrichen.

@ Robert Michael

Einer für den Nachwuchs
Hier gratuliert Ralf Minge dem damaligen A-Jugend-Torwart Markus Schubert zum Aufstieg in die Bundesliga 2016. Als Sportgeschäftsführer hat er es als eine seiner vordringlichsten Aufgaben angesehen, die Nachwuchsakademie neu zu strukturieren und effizienter auszurichten. Ein wichtiger Punkt in seinem Konzept: Durchlässigkeit, das heißt, Talente aus der eigenen Jugend sollen bei den Profis ihre Chance bekommen. Schubert ist ein Beispiel. Mit Marvin Stefaniak (Wolfsburg) und Niklas Hauptmann (1. FC Köln) hat Dynamo zudem rund fünf Millionen Euro Transfererlöse erzielt. In dieser Saison sind Hauptmanns Bruder Marius sowie Osman Atilgan und Max Kulke in den Zweitliga-Kader aufgerückt. Sven Geisler
Einer für den Nachwuchs Hier gratuliert Ralf Minge dem damaligen A-Jugend-Torwart Markus Schubert zum Aufstieg in die Bundesliga 2016. Als Sportgeschäftsführer hat er es als eine seiner vordringlichsten Aufgaben angesehen, die Nachwuchsakademie neu zu strukturieren und effizienter auszurichten. Ein wichtiger Punkt in seinem Konzept: Durchlässigkeit, das heißt, Talente aus der eigenen Jugend sollen bei den Profis ihre Chance bekommen. Schubert ist ein Beispiel. Mit Marvin Stefaniak (Wolfsburg) und Niklas Hauptmann (1. FC Köln) hat Dynamo zudem rund fünf Millionen Euro Transfererlöse erzielt. In dieser Saison sind Hauptmanns Bruder Marius sowie Osman Atilgan und Max Kulke in den Zweitliga-Kader aufgerückt. Sven Geisler

@ Robert Michael