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Freitag, 14.09.2018

Wacker probt den Ernstfall

Die Feuerwehr des Chemiewerkes macht eine Großübung. Deshalb könnte auch die S 88 gesperrt werden.

© Symbolfoto: Sebastian Schultz

Nünchritz. Die Werkfeuerwehr der Wacker Chemie AG führt am Donnerstag, 20. September, in den frühen Abendstunden im Werk Nünchritz die alljährliche große Übung mit den Feuerwehr- und Rettungskräften aus dem Umkreis durch. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Übungshalber werde auch eine Warnung der Bevölkerung durch Sirenen mit Sprachdurchsagen erfolgen. Die Anwohner werden gebeten, sich nach diesen Hinweisen zu verhalten und nach der Sirenendurchsage geschlossene Gebäude aufzusuchen.

Je nach Szenario und realer Windrichtung könne dann auch die S 88 in Nünchritz und Leckwitz in beiden Richtungen gesperrt werden, das werde durch eine entsprechende Anzeige auf den Wechselverkehrszeichen an der Straße geschehen. Das Werk soll in diesem Fall weiträumig umfahren werden, so das Unternehmen, die Polizei ist vor Ort und wird die Befolgung der Verkehrszeichen kontrollieren.

Im Rahmen der Übung sollen unter anderem die Lageerkundung, die Durchführung eines Gefahrguteinsatzes mit Niederschlagen einer Schadstoffwolke und Abdichten einer Leckage, Maßnahmen zur Menschenrettung und der medizinischen Erstversorgung von Verletzten sowie die Wasserversorgung der Löschtechnik zur Niederschlagung von Emissionen geprobt werden. Die jährliche Übung ist von der Landesdirektion Sachsen für die Wacker-Werkfeuerwehr vorgeschrieben. Geübt werde dabei auch die enge Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren Nünchritz und Glaubitz. Insgesamt werden über 100 Kräfte an der Einsatzübung teilnehmen – unter anderem auch von der Johanniter Unfallhilfe.

Hinweise zum Verhalten im Ereignisfall finden die Anwohner in der Broschüre „Sicherheitsmaßnahmen“ sowie online unter www.wacker.com/nuenchritz „Verhaltenshinweise bei Brandauswirkung, Gaswarnung oder Gaswahrnehmung“.

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