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Mittwoch, 18.04.2018

Volleyballerinnen brauchen mehr Geld

Es war ein Abend voll warmer, aber auch deutlicher Worte. „Wir werden 200 000 Euro frisches Geld benötigen, und wir werden uns dafür ins Zeug legen“, verkündete Jörg Dittrich, Vorstandschef der Dresdner Volleyballerinnen, am Montagabend auf der Abschlussveranstaltung in Dresden. In dieser Saison, die der DSC als Pokalsieger und Meisterschaftsdritter beendete, hatte der Klub einen Gesamtetat von 1,65 Millionen Euro und plant diesen für die kommende Spielzeit für„neue Herausforderungen und Änderungen in der Nachwuchsstruktur“ zu erhöhen. Jährlich fließen bereits 250 000 Euro in den Nachwuchs. Im Moment läuft die Trainersuche für den Bundesstützpunkt, den der DSC komplett selbst finanziert.

In seiner Profimannschaft will der Klub in jedem Fall auf der kostenintensiven Außenposition nachbessern. Dafür musste Trainer Alexander Waibl sich bereits von den ersten Spielerinnen trennen. Wie ungewöhnlich schwer das dem 50-Jährigen nach dieser Saison fällt, offenbarten seine offiziellen Abschiedsworte an die Tschechin Eva Hodanova. Selten habe er mit so einem tollen Charakter zusammengearbeitet, meinte Waibl mit tränenerstickter Stimme. Mit der Holländerin Marrit Jasper stehen bisher zwei Abgänge fest. (SZ/mw)

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