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Donnerstag, 08.11.2018

Volkshochschule nach Einbruch sicherer

Der oder die Täter haben sich einschließen lassen und dann reichlich Technik eingepackt. Nun hat die Görlitzer Schule Maßnahmen ergriffen.

Von Sebastian Beutler

Immer noch sind die Spuren des Einbruchs in der Volkshochschule vom vergangenen Freitag zu sehen. Es war nicht dass erste Mal, das Leiter Maik Gloge und sein Team solche unangenehmen Erfahrungen machen mussten. Vor etwa drei Jahren wurde ein Einbrecher auf frischer Tat erwischt. Gloge konnte ihn schnappen und sperrte ihn bis zum Eintreffen der Polizei in sein Büro.
Immer noch sind die Spuren des Einbruchs in der Volkshochschule vom vergangenen Freitag zu sehen. Es war nicht dass erste Mal, das Leiter Maik Gloge und sein Team solche unangenehmen Erfahrungen machen mussten. Vor etwa drei Jahren wurde ein Einbrecher auf frischer Tat erwischt. Gloge konnte ihn schnappen und sperrte ihn bis zum Eintreffen der Polizei in sein Büro.

© nikolaischmidt.de

Maik Gloge hörte noch Geräusche, dachte sich aber nichts dabei. Als Leiter der Volkshochschule war er am vergangenen Donnerstag noch lange in seinem Büro. Nachdem er gegangen war, schlugen die Diebe, die sich offensichtlich längst im Gebäude befunden und sich einschließen lassen hatten, dann zu. Auf ihrer Tour durch die Räume sackten sie sechs Beamer, sieben Tablets, drei Laptops, weitere Technik und etwas Bargeld aus Maik Gloges Büro ein. So weit zumindest die erste Bilanz der VHS, die den Schaden auf mehrere Tausend Euro beziffert. „Ich habe einen halben Tag gebraucht, mein Büro aufzuräumen, die Tür war aufgebrochen und es war alles durchwühlt worden“, so Gloge. Glück im Unglück: Sämtliche sensible Daten hat die VHS vor einiger Zeit ausgelagert, die Server befinden sich nicht im Haus.

Die vergangenen Tage wurden nun dazu genutzt, sicherheitstechnisch aufzurüsten. Neben neuer Videoüberwachung wurden unter anderem Schlösser gewechselt und mögliche Rückzugsorte zusätzlich gesichert. Rückzugsorte, an denen sich potenzielle Diebe, die tagsüber ins Gebäude spazieren, aufhalten, bis der letzte Mitarbeiter am Abend gegangen ist. Im aktuellen Fall vermutet Gloge, könnten es die Toilette, der Gymnastikraum oder auch der Dachboden gewesen sein. „Wir wollen auch unsere Strukturen noch mal überdenken“, kündigt Maik Gloge an. Der Kursbetrieb indes ist nicht gefährdet, er konnte selbst am Tag nach dem Einbruch schon normal weitergehen. Denn zum Glück ist genügend Technik von den Einbrechern verschont geblieben. (SZ/dan)

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