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Mittwoch, 13.06.2018

Volksbank-Fusion bringt mehr Geld ein

Dresden. Die Fusion der Volksbanken Dresden und Bautzen scheint dem Geschäft nicht geschadet zu haben: Vorstandssprecher Thomas Müller berichtete am Dienstag: Zwar sei wegen der niedrigen Zinsen im vorigen Jahr weniger Gewinn mit Krediten gemacht worden, doch der Überschuss mit Provisionen für Wertpapiere machte diesen Rückgang mehr als wett.

Die neue Volksbank Dresden-Bautzen eG meldete rund 18 Millionen Euro Gewinn und wird ihren Besitzern wieder vier Prozent Dividende ausschütten. Alle 34 Filialen blieben geöffnet, allerdings will Müller das nicht dauerhaft versprechen. Von 386 Beschäftigten vor der Fusion sind noch 380 in der Bank, über fünf Jahre sollen etwa 40 Stellen gestrichen werden. Vorstandsmitglied Marc Binczick wechselte zur Bank BAG Hamm, sodass der Vorstand außer Müller aus Tilman Römpp und Remo Teichert besteht. Müller sprach von einer gelungenen Fusion. Die Zahl der Kunden sank allerdings leicht auf 116 000. (SZ/mz)

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