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Freitag, 12.10.2018

Verlängerter Schienenersatzverkehr

Bahnreisende haben es wohl bereits geahnt: Die Zugausfälle zwischen Sebnitz und Neustadt gehen in die nächste Runde.

Von Nancy Riegel

© Archiv/Daniel Förster

Neustadt/Sebnitz. Der Schienenersatzverkehr zwischen den Bahnhöfen Neustadt und Sebnitz bleibt erst einmal bis Ende Oktober bestehen. Das schreibt die Städtebahn auf ihrer Internetseite. Damit wird die Wiederaufnahme des Zugverkehrs erneut um zwei Wochen nach hinten verschoben. Zuletzt hieß es, ab dem 15. Oktober verkehren wieder Bahnen.

Dass die Städtebahn Sachsen weiterhin Busse fahren lässt, nervt die Bahnfahrenden, wird aber kaum jemanden überraschen. Schließlich wurde in den vergangenen Monaten häufiger angekündigt, dass die Züge wieder planmäßig verkehren würden, und dann herrschte weiter Stillstand. Ob das jetzt gesetzte Datum 31. Oktober schlussendlich eingehalten werden kann, werden die Kunden wenige Tage vorher erfahren. Auf Presseanfragen reagiert Geschäftsführer Torsten Sewerin jedenfalls nicht mehr.

Weiterhin ausfallen werden auch Züge zwischen Pirna und Neustadt. Wer von Pirna nach Sebnitz will, muss also manchmal in Neustadt vom Zug in den Bus umsteigen, manchmal schon in Dürrröhrsdorf, manchmal fährt er mit dem Bus durch. Welches Verkehrsmittel eingesetzt wird, schreibt die Städtebahn tags zuvor auf ihrer Internetseite. Das Unternehmen begründet die Zugausfälle mit dem Mangel an Lokführern. Neueinstellungen sollten das Problem eigentlich beheben. Geklappt hat das bisher noch nicht.