• Einstellungen
Donnerstag, 09.08.2018

Verkehrsministerium entschärft gefährlichen A4-Abschnitt

Zwischen Nossen und Dresden häufen sich schwere Unfälle. Eine Ursache ist auch die Baustelle bei Wilsdruff. Mit diesen Maßnahmen soll der Abschnitt jetzt sicherer werden:

Die A4-Baustelle von Wilsdruff bis Dresden-West verlangt in diesem Sommer von Kraftfahrern Einiges ab.
Die A4-Baustelle von Wilsdruff bis Dresden-West verlangt in diesem Sommer von Kraftfahrern Einiges ab.

© kairospress

Schwere Unfälle auf der A4 gibt es diesen Sommer fast wöchentlich. In sozialen Medien schreiben Nutzer schon, man solle lieber darüber berichten, wenn es einmal keinen Stau gebe. Jetzt greift der Freistaat ein: „Um die aktuelle Situation auf der A4 weiter zu entschärfen und das erhöhte Unfallaufkommen zwischen dem Autobahndreieck Nossen und dem Dreieck Dresden-Nord zu reduzieren, wird es erneut zusätzliche verkehrsorganisatorische Maßnahmen geben“, heißt es in einer Mitteilung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am Donnerstag.

Konkret geht es um eine Ausweitung von Tempo-Limits und verstärkte Polizeikontrollen auf dem viel befahrenen Autobahnabschnitt. Bis Ende dieser Woche soll sich auf der A4 in Richtung Dresden Folgendes ändern:

  • Geschwindigkeit wird bereits ab Dreieck Nossen auf 120 km/h reduziert
  • Ab Birkenhain kurz vor Wilsdruff sind nur noch 100 km/h erlaubt
  • Vier Kilometer vor der bei Wilsdruff beginnenden Baustelle sollen Hinweistafeln mit Blinklichtern warnen
  • In der Baustelle, die sich bis Dresden-Altstadt erstreckt, soll es weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen geben

Zusätzlich erklärte Verkehrsminister Martin Dulig, dass zuletzt Maßnahmen immer wieder „verpufft“ seien, weil Unvorhergesehenes eingetreten sei. Zudem fordert der Minister mehr Akzeptanz und Verständnis für Geschwindigkeitsbeschränkungen und Bauarbeiten. „Wir bauen nicht, um Kraftfahrer zu ärgern.“

In Richtung Eisenach wird es keine Änderungen geben. (fsc)