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Samstag, 15.09.2018

Verfahren im Kiesgruben-Streit verzögert sich

Das Gericht wollte verkünden, ob ein Verein Nicht-Mitgliedern die Nutzung seines Areals verbieten kann. Daraus wurde nichts.

Von Matthias Fiebiger

Symbolfoto
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© dpa

Zeithain/Dresden. Zwei Worte, zwei Zahlen: Per kurzer Notiz mit Kugelschreiber wurde am Freitag auf dem Aushang des Landgerichts Dresden mitgeteilt, dass das Verfahren um die Nutzung der Kiesgrube Bobersen länger dauert: „Verlegt auf 26. 10.“ heißt es auf der Terminliste, die eigentlich die Verkündung des Urteils für Freitagmittag vorsah.

Streitparteien sind der „Verein für Sport und Landschaftspflege Bobersen“ (VSLB) und ein Anwohner aus dem Ort. Sie wollen vor dem Gericht die Frage klären lassen, wer das Areal um die frühere Kiesgrube und den See selbst eigentlich nutzen darf. Der Verein, der die Fläche pflegt, hatte auf der im Privatbesitz befindlichen Fläche Verbotsschilder aufstellen lassen. Ein Mann aus Bobersen hatte das ignoriert und gegen eine vom Verein gestellte Unterlassungsklage Berufung eingelegt.

Allerdings ist die Materie kompliziert: Richterin Ursula von der Beeck hatte bereits beim ersten Verhandlungstag im Juli angekündigt, dass das Verfahren möglicherweise länger dauert. (SZ/csf)

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