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Donnerstag, 09.08.2018

Unruhige Finger

Von Thomas Spang

Elon Musk und Donald Trump haben zwei Dinge gemeinsam. Sie haben unruhige Twitter-Finger und sind immer für eine Überraschung gut. Beides stellte Musk unter Beweis, als er in den sozialen Medien laut darüber nachdachte, Tesla zu privatisieren. Eigentlich keine schlechte Idee, weil sie das innovative Unternehmen gegen die Launen der Anleger unabhängiger machen würde. Und viele glaubten ihm. Oder hielten es mindestens für möglich, dass er zum Kurs von 420 US-Dollar pro Aktie verkauft. Angeblich haben die Saudis genauso Interesse wie die Chinesen. Und nicht nur Tesla-Fans, sondern auch Investoren, die gegen den chronisch klammen Konzern gewettet hatten, fragten die Aktie plötzlich nach. Sollte Musk wirklich verkaufen, hätten sie ihre Verluste eingedämmt.

Der lachende Gewinner wäre in beiden Fällen der Tesla-Gründer. Es sei denn die Börsenaufsicht könnte ihm nachweisen, Anleger bewusst in die Irre geführt zu haben. Dieser Nachweis dürfte angesichts von Musks kryptischen Tweets aber nur schwer zu führen sein.

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