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Donnerstag, 08.11.2018

Unfall zwischen Auer und Friedewald

Ein Skoda stößt mit einem Holzlastzug zusammen. Der 59-jährige Pkw-Fahrer wird dabei schwer verletzt.

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Zu einem schweren Unfall kam es Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße 81 zwischen Auer und Friedewald.
Zu einem schweren Unfall kam es Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße 81 zwischen Auer und Friedewald.

© Tino Plunert

Ein 60 Jahre alter Fahrer eines Skoda stößt mit einem Holzlastzug zusammen.
Ein 60 Jahre alter Fahrer eines Skoda stößt mit einem Holzlastzug zusammen.

© Tino Plunert

Die genaue Ursache des Unfalls muss noch geklärt werden.
Die genaue Ursache des Unfalls muss noch geklärt werden.

© Tino Plunert

Moritzburg. Am frühen Donnerstagmorgen geht auf der Staatsstraße 81 gar nichts mehr. Es bildete sich Stau in beide Richtungen. Grund ist ein Unfall, der sich zwischen Auer und Friedewald zugetragen hat.

Darin verwickelt ist ein Skoda Yeti und ein polnischer Sattelzug, der Holzstämme geladen hatte. Der Pkw ist Totalschaden. Laut Angaben von Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz ist der Skoda-Fahrer schwer verletzt. Über die genaue Unfallursache konnte sie zu dem Zeitpunkt noch keine Aussagen machen.

Wie ein Fotoreporter gerade berichtete, fuhr gegen 6 Uhr morgens zwischen Friedewald und Auer ein Holzlastzug mit Anhänger von einem Waldweg auf die S 81 in Richtung Auer. Der entgegenkommende 59-jährige Skoda-Fahrer erkannte den Hänger zu spät und kollidierte mit dem Heck. Durch die Wucht kam der Pkw ins Schleudern und landete in einer Leitplanke. Ohne diese wäre er vermutlich den drei Meter tiefen Abhang hinunter gerollt. Der 59-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der Hänger des Holzlasters soll nach Angaben eines Augenzeugen nicht beleuchtet gewesen sein. Woraufhin der Skoda-Fahrer wohl diesen nicht gesehen haben könnte. Weiter berichtet der Augenzeuge, das unmittelbar nach dem Unfall Fahrzeuge durch die Unfallstelle durchgefahren sind – ohne anzuhalten.

Der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Friedewald, Jens Kaltschmidt, spricht von einem Unfallschwerpunkt. Sie als Feuerwehr würden eine Geschwindigkeitsbegrenzung begrüßen, da an genau dieser Stelle häufig zu schnell gefahren wird. Dazu hat jeder Autofahrer die Pflicht, an einer Unfallstelle anzuhalten und Erste Hilfe zu leisten ggf. auch Hilfe zu holen.

Die S 81 zwischen Friedewald und Auer war mehrere Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt. Der Dresdner Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. (SZ/jö; T. Plunert)