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Donnerstag, 13.09.2018

Und wieder ist das Schild gefallen

Dutzende Male ist Dresdens meistgefälltes Verkehrszeichen schon an- oder umgefahren worden. Nun lag es erneut am Boden.

Und wieder liegt das Schild am Boden.
Und wieder liegt das Schild am Boden.

© Christoph Springer

Dresden. Ein 67-jähriger Autofahrer hat am Mittwochnachmittag das Stoppschild auf der Kreuzung Devrientstraße/ Marienbrücke gefällt. Der Mann fuhr gegen 15.30 Uhr von der Neustadt kommend über die Elbbrücke. Dann bog er illegal nach links in die Devrientstraße ab, berichtete die Polizei. Dabei fällte er mit seinem VW Up das Verkehrszeichen - und fuhr weiter.

Zeugen notierten sich das Kennzeichen und alarmierten die Polizei. Als eine Streife den Mann am Spätnachmittag besuchte, kam er von selbst auf die Beamten zu und berichtete von dem Unfall.

Das Schild in der Mitte der Devrientstraße steht seit 2015. Die Stadt hat es damals aufgestellt, weil die Mündung als Unfallschwerpunkt galt. Hauptursache dafür war, dass Autofahrer, die aus der Devrientstraße auf die Marienbrücke fuhren, die Vorfahrt der Autos und Radler auf der Könneritzstraße missachtet hatten. Das Schild wurde mehr als 30 Mal an- oder umgefahren. Allein 2018 wurde es schon sechs Mal gefällt.

Die Stadt plant, auf der Marienbrücke in Höhe der Mündung Devrientstraße zwischen den Gleisen eine 15 Zentimeter hohe Bordsteinkante einzubauen, die das illegale Linksabbiegen von der Brücke verhindern soll. (SZ/csp)

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