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Freitag, 13.04.2018

Unbewohnbare Trauminsel

Das im Oktober 2017 vom GeoHazards Divison, Vanuatu Meteorological and GeoHazards Department zur Verfügung gestellte Foto zeigt den ausgebrochenen Vulkans Manaro auf der Pazifikinsel.
Das im Oktober 2017 vom GeoHazards Divison, Vanuatu Meteorological and GeoHazards Department zur Verfügung gestellte Foto zeigt den ausgebrochenen Vulkans Manaro auf der Pazifikinsel.

© dpa

Port Vila. Wegen eines Vulkanausbruchs müssen die Bewohner der Pazifikinsel Ambae ihre Heimat verlassen. Die Behörden der zu Vanuatu gehörenden Insel riefen den Notstand aus und ordneten eine Evakuierung an, berichteten örtliche Medien am Freitag. Die Insel mit 11 000 Einwohnern sei unbewohnbar geworden, nachdem der Vulkan Manaro im vergangenen Monat begonnen hatte, Asche zu speien, berichtete Radio New Zealand.

Der Ausbruch habe auch säurehaltigen Regen verursacht. Durch die Vulkanaktivität sei Wasser verunreinigt worden, sagte der zuständige Minister für Klimawandel und Naturkatastrophen dem Sender. Die Menschen könnten auch wegen der Vulkanasche kein Obst oder Gemüse aus ihren Gärten essen. Die Bewohner sollen auf den Nachbarinseln Maewo und Pentecost unterkommen.

Karte

Bereits im vergangenen September hatte die Regierung die Inselbewohner wegen eines Vulkanausbruchs in Sicherheit gebracht. Anfang des Jahres konnten sie erst einmal zurückkehren. (dpa)

>>> Bericht bei Radio New Zealand (Englisch)

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