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Dienstag, 13.03.2018

Überproportional viele Windräder im Kreis

Der Landkreis fordert, dass auch Dresden seinen Anteil zur Energiewende leistet.

© Symbolbild/dpa

Meißen. Die Kreisräte sollen sich auf der nächsten Sitzung des Kreistages am 22. März zur aktualisierten Version des Regionalplans Oberes Elbtal/Osterzgebirge positionieren. In dem jetzt veröffentlichten Entwurf zu der Stellungnahme heißt es, grundsätzlich sei festzustellen, „dass der Kreis Meißen als Teil des ländlichen Raumes von den Folgen der Energiewende besonders belastet wird.“ Er trage die Hauptlast. Von den insgesamt 485 Hektar umfassenden Vorranggebieten für Windenergie befinden sich 392 Hektar, mithin rund 82 Prozent im Kreis Meißen. Hinzu kommen noch die beiden Vorbehaltsflächen zum Netzausbau, welche sich vollständig ebenfalls auf dem Gebiet des Kreises befinden. Die alleinige Belastung des ländlichen Raumes allgemein und des Kreises Meißen insbesondere mit den Folgen der Energiewende und des Klimaschutzes sei nicht hinnehmbar, steht in dem Entwurf zu lesen. Vermisst würden konkrete Vorgaben für die anderen Gebiete, insbesondere der Stadt Dresden, einen angemessenen Beitrag zur Energiewende zu leisten. (SZ/pa)