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Donnerstag, 08.11.2018

Tschechien geht auf Distanz zu Migrationspakt

Prag. Ein Rückzug Tschechiens aus dem Uno-Migrationspakt wird immer wahrscheinlicher. Das Kabinett aus ANO-Partei und Sozialdemokraten beschloss auf seiner Sitzung am Mittwoch, eine entsprechende Vorlage vorzubereiten. Die endgültige Entscheidung soll in einer Woche fallen. Ministerpräsident und ANO-Gründer Andrej Babis hatte erklärt, der Pakt gefährde die Sicherheit und nationale Souveränität seines Landes. Der Migrationspakt soll bei einem Uno-Gipfel Mitte Dezember in Marokko angenommen werden. Das rechtlich nicht bindende Dokument soll dazu beitragen, Migration besser zu organisieren. (dpa)

Uno-Konferenz: Polen führt Grenzkontrollen ein

Warschau/Pirna. Polen führt als Ausrichter der 24. Uno-Klimakonferenz zeitweilig wieder Grenzkontrollen ein. Nach Angaben der Bundespolizeidirektion Pirna wird im Zeitraum vom 22. November bis zum 16. Dezember kontrolliert. Das soll die Sicherheit und den störungsfreien Ablauf vor und während der Konferenz gewährleisten. Der Grenzübertritt sei dann nur an den von Polen benannten Grenzübergangsstellen erlaubt. Dabei wird ein Personalausweis oder ein Reisepass benötigt. Die Klimakonferenz läuft vom 3. bis zum 14. Dezember. (dpa)

Umfrage: Ungarn neigen

zu Verschwörungstheorien

Budapest. Rund 40 bis 50 Prozent der Ungarn glauben an Verschwörungstheorien. Das ergab eine Umfrage, deren Ergebnisse das Budapester Analyseinstitut Political Capital am Mittwoch vorstellte. So stimmten 44 Prozent der Befragten der Behauptung zu: „Die Juden wollen die Welt beherrschen.“ 24 Prozent lehnten die Behauptung ab. Der Behauptung „George Soros möchte Flüchtlinge nach Europa liefern“ stimmten 51 Prozent der Befragten zu. Gegen Soros, einen US-Milliardär mit ungarisch-jüdischen Wurzeln, laufen Diffamierungskampagnen der ungarischen Regierung. Zentrale Botschaft ist die Behauptung, dass Soros die Flüchtlingswanderungen im Jahr 2015 ausgelöst habe. (dpa)

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