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Donnerstag, 12.07.2018

Tschechen schicken mehr Wasser

Der Anstieg des Dresdner Elbpegels am Dienstag auf 65 Zentimeter hing vorrangig mit dem Wassermanagement in Tschechien zusammen und weniger mit dem Regen. Der zuständige Wasserwirtschaftsbetrieb für den tschechischen Teil der Elbe (Labe), der Povodi Labe heißt, teilte mit, dass sie bereits am Montag den Durchfluss am Pegel Decin um 10 Kubikmeter pro Sekunde erhöht hatten. Der Dresdner Pegel stieg dann am Dienstag von 54 Zentimetern (um 3 Uhr), was einem Durchfluss von 85 Kubikmetern pro Sekunde entspricht auf 65 Zentimeter (15 Uhr), fast 99 Kubikmeter/Sekunde.

Mehr als zwei Drittel des Anstiegs sind also durch tschechische Wasserbewirtschaftung zu erklären. Das teilte auch das Dresdner Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit. Der erhöhte Pegel in Decin lasse sich erklären, da über die Staustufe Usti mehr Wasser abgegeben wurde. (SZ/kde)

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