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Dienstag, 26.06.2018

Toller Sport trotz Wetterkapriolen

Von Werner Müller

Ingo Marko vom RSV Wittichenau wurde bei der Springprüfung der Klasse M am Sonnabend auf Lotta Siebenter.Foto: Werner Müller
Ingo Marko vom RSV Wittichenau wurde bei der Springprüfung der Klasse M am Sonnabend auf Lotta  Siebenter.Foto: Werner Müller

© Werner Müller

Wittichenau. Ständiger Wind und Regen lockten übers Wochenende nicht so viele Zuschauer auf den Reitplatz am Liebegaster Weg wie in den Vorjahren, als knapp tausend Schaulustige den Parcours säumten. Das Wetter machte den Organisatoren ziemlich zu schaffen. Auch einige Reiter hatten kurzfristig ihre Anmeldung zurückgezogen. Beim 47. Reit- und Springturnier gingen dennoch etwa 250 Reiter aus 58 Vereinen an den Start, darunter auch Sportfreunde aus Polen, Tschechien und den Niederlanden, wobei speziell die polnischen Reiter vordere Plätze errangen.

Mehr als 50 Helfer um den Vereinsvorsitzenden des RSV Wittichenau gaben sich alle Mühe, trotz der Wetterkapriolen auch das 47. Reit- und Springturnier zum Erfolg werden zu lassen. „Es ist einfach schade. Wir hatten die größte Mühe, alles vorzubereiten, um möglichst gute Bedingungen für den Wettbewerb zu schaffen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt“, bedauert Matthias Kubitz. „Sportlich gesehen“, so seine Einschätzung, „war es dennoch recht erfolgreich. Wir hatten sehr gute Reiter am Start und konnten auch Erfolge und gute Platzierungen der Reiter unseres Vereins verbuchen.“ Lob gab es jedenfalls vom Präsidenten des Landesverbandes Pferdesport, Andreas Lorenz: „Wetterbedingt waren zwar Ausfälle zu verzeichnen. Aber insgesamt war die Reitveranstaltung in Wittichenau von hohem sportlichem Niveau mit sehr anspruchsvollen Prüfungen geprägt.“ Das M-Springen um den Großen Preis des Autohauses Neustadt und der Ostsächsischen Sparkasse gewann Cindy Reppe vom PSV Zescha. Hier belegte Ellen Altenkamp aus Wittichenau den 5. Platz. Beim erstmals ausgetragenen Oberlausitz-Cup, einer Kombination aus Dressur und Springreiten, sich eine Starterin aus Polen durch. Die Cup-Gesamtwertung entscheidet sich aber erst im August in Kemnitz. Die Reiter vom Gastgeberverein holten weitere vordere Plätze. So konnte Ellen Homola-Rösler über den Sieg in der 95er-Hunterklasse jubeln. Maximilian Schäfer gewann den Standard-Springwettbewerb der Klasse E. Bei der Dressurprüfung Klasse A errang Stefan Schlegel den 2. Platz. Magdalena Schäfer wurde Zweite bei der Punkte-Springprüfung der Klasse 1, gefolgt von Julia Guhr und Ellen Altenkamp.

Alle Ergebnisse der Prüfungen sind im Internet unter www.rsv-wittichenau.de zu finden.

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