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Donnerstag, 08.11.2018

Stillstand beim Straßenbau

Die Stadt kommt mit ihren maroden Ortsstraßen nicht weiter. Grund ist fehlende Förderung. Besonders ein Projekt liegt schon lange auf Eis.

Der Bauhof der Stadt bemüht sich, wenigstens kleine Schlaglöcher in den Ortsstraßen zu beseitigen.
Der Bauhof der Stadt bemüht sich, wenigstens kleine Schlaglöcher in den Ortsstraßen zu beseitigen.

© Eric Weser

Lommatzsch. Lommatzsch kommt mit dem grundhaften Straßenausbau in den Ortsteilen nicht weiter. „Die Pauschalen aus der Straßenbauförderung reichen für die Deckung der Eigenanteile für den grundhaften Straßenbau in den Dörfern leider nicht aus. Daher sind wir auf eine reguläre Förderung durch die Richtlinie Kommunaler Straßenbau angewiesen“, sagt Bürgermeisterin Anita Maaß (FDP). Der Förderantrag für die Lahme Henne liege seit einem Jahr in der Förderbehörde. Wie der Stadt vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag mitgeteilt wurde, werden die vorhandenen Fördermittel bei Überzeichnung des Programms wohl nach einem Prioritätensystem analog des Jahres 2017 verteilt. Dies bedeute, dass vor allem Bauten gefördert würden, die fortgesetzt werden. Aber auch Eisenbahnkreuzungen, Beseitigung von Hochwasserschäden und Arbeiten im Zusammenhang mit dem öffentlichen Nahverkehr hätten eine höhere Priorität als Ortsstraßen und Ortsverbindungsstraßen. Dies erkläre vermutlich, dass die schon lange beantragte Förderung für die Lahme Henne, bisher nicht genehmigt wurde. „Uns als Kommune sind hier die Hände gebunden. Zufrieden geben wir uns damit natürlich nicht“, so die Bürgermeisterin.

Derweil bemühe sich der Bauhof der Stadt, wenigstens kleine Schlaglöcher in den Ortsstraßen zu beseitigen. Aufträge seien auch an die Firma Swietelsky gegangen, um in den nächsten Wochen Straßenlochflick in Trogen, Grauswitz, Mögen und Wuhnitz, Vogelsberg und in der Robert-Volkmann-Allee in Lommatzsch durchzuführen. (SZ)