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Mittwoch, 13.06.2018

Starkregen schädigt Böschung an der Brücke Grenzstraße

Wenige Tage vor der Freigabe der Großbaustelle hat das Unwetter dort Spuren hinterlassen. Doch die Planer sind zuversichtlich.

Von Christoph Scharf

Ein Bagger steckt an einer Böschung neben der neuen Brücke Grenzstraße fest. Dort hatte das jüngste Unwetter Schäden angerichtet.
Ein Bagger steckt an einer Böschung neben der neuen Brücke Grenzstraße fest. Dort hatte das jüngste Unwetter Schäden angerichtet.

© Sebastian Schultz

Riesa. In Staucha und Lommatzsch hatte das Unwetter am Wochenende große Schäden angerichtet. Und wie sich jetzt herausstellte, ist auch Riesas Großbaustelle an der Grenzstraße betroffen: Beiderseits der neu gebauten Brücke, die am Freitag freigegeben werden soll, haben Wassermassen Teile der Böschung ausgespült. Während das für den Laien gefährlich aussieht, gibt Planer Peter Herrmann Entwarnung. „Das ist kein gravierendes Problem. Noch sind wir beim Bau. Das wird gelöst.“

Ursache sei, dass für die Bauarbeiten die Bepflanzung der Böschung beseitigt werden musste. Die wird anschließend wieder hergestellt. Bis das neue Grün gewachsen ist und die Wurzeln dem Hang Halt geben, könne so etwas auftreten. Das sei überall bei Arbeiten mit Böschungen eine Herausforderung. Die Alternative wäre, den kompletten Hang mit einer Steinschüttung zu versehen – das sei aber relativ teuer.

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Der pünktlichen Einweihung am Freitagmittag steht damit nichts im Weg. Planer, Baufirmen, Stadt und Bahn hätten bei dem Großprojekt über Jahre sehr gut zusammengewirkt. So kann die Einweihung sogar um vier Tage vorgezogen werden.

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