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Mittwoch, 13.06.2018

Stadträte suchen, was fehlt

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Die SPD ist erfreut, dass durch Investitionen bei Krankenhäusern, Schulen, Kitas und Sportanlagen weiter konkret die Lebensbedingungen für die Menschen in Dresden verbessert werden sollen. Auch das Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz sorge für gute Arbeitsbedingungen für die Verwaltung.

„Wenn der vollständige Vorschlag des Oberbürgermeisters auf dem Tisch liegt, werden wir prüfen, ob weitere für uns wichtige Projekte, wie zum Beispiel das Orang-Utan-Haus im Zoo, berücksichtigt sind“, so SPD-Fraktionschefin Dana Frohwieser. Auch die CDU sagt, sie habe sich zunächst nur einen ersten Eindruck verschaffen können. „Ich sehe keine grundsätzlichen Probleme“, so CDU-Finanz-Experte Georg Böhme-Korn. Er wolle aber genau schauen, wo das Geld im Verkehr ausgegeben werden soll. Denn auch Nebenstraßen und Gehwege müssten ausreichend berücksichtigt werden. „Erfreulich werte ich das Bildungspaket für die sozialschwachen Stadtteile“, so der CDU-Mann.

Aber Böhme-Korn traut der Stadtratsmehrheit aus Linken, Grünen und SPD noch nicht. „Vor zwei Jahren haben sie Geld frei erfunden, um ihre Wunschprojekte zusätzlich umzusetzen. Da müssen wir aufpassen.“ Am Ende ging es gut, weil es doch mehr Steuereinnahmen gab als gedacht. (SZ/awe)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Volker Volkmar

    Schade, dass der SPD-Fraktionschefin, Frau Frohwieser, ein Orang-Utan-Haus im Dresdner Zoo wichtiger erscheint als solche wirklich bürgernahen und der sozialdemokratischen Tradition entsprechenden Freizeit-, Erholungs- und Bildungs-Zentren wie das "Sachsenbad" in Dresden-Pieschen. Aber natürlich ist ein aufgeblähtes Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz wichtiger, wenn es denn nur ein Gestaltungszentrum für die Dresdner Bürgerinnen und Bürger sein würde. Wie in vielen aktuellen Umfragen beschrieben, die SPD - auch in Dresden - verliert die SPD weiter an Zustimmung, vor allem, weil sie sich schon lange von ihren Wurzeln und ihren Milieus verabschiedet hat. Nicht umsonst sind die Umfragewerte im Keller. Das Schielen auf Posten, z.B. als Finanzbürgermeister, ohne entsprechende fachliche Eignung und Qualifikation, ist eben langfristig keine gute Lösung für Dresden.

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