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Samstag, 15.09.2018

Stadt will Lkw neu zählen lassen

Seit die Mautsäulen stehen, fahren mehr Lkw auf der alten B 98 – sagen Anwohner.

Von Birgit Ulbricht

Mautsäule an der B 101 bei Priestewitz.
Mautsäule an der B 101 bei Priestewitz.

© Kristin Richter

Großenhain. Wenn die Straßenbaustelle in Kalkreuth beendet ist und der Verkehr gen Radeburg wieder rollt, will die Stadt eine erneute Verkehrszählung auf der Radeburger Straße in Auftrag geben. Hintergrund sind anhaltende Beschwerden von Anwohnern, dass die alte B 98 trotz Ortsumfahrung unvermindert vom Lkw-Verkehr genutzt wird. Sie fordern seit Langem eine Begrenzung der Strecke auf Fahrzeuge mit maximal zwölf Tonnen für die Radeburger Straße sowie die Ortsdurchfahrt Folbern.

Das allerdings hat die Stadt Großenhain bislang immer abgelehnt – mit dem Verweis auf die vielen ansässigen Unternehmen entlang der betroffenen Straße. Eine weitere Alternative, Lkw auf Tempo 30 zu begrenzen, damit sie wenigstens 50 fahren, so ein Anwohner jüngst in der Einwohnersprechstunde des Stadtrates, ist noch nicht besprochen. Derzeit werden die gefahrenen Geschwindigkeiten von Anwohnern zwischen 70 und 90 km/h geschätzt. Seit die Maut-Säulen aufgestellt wurden, habe der Durchgangsverkehr wieder deutlich zugenommen. Geprüft ist das allerdings nicht – daher wird bald neu gezählt.