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Donnerstag, 14.06.2018

Stadt informiert über Straßensanierung

Seit gut zehn Jahren ist die Erneuerung der Gersdorfstraße in Niesky geplant. Nun kann das Vorhaben endlich umgesetzt werden.

Die Gersdorfstraße in Niesky
Die Gersdorfstraße in Niesky

© André Schulze

Niesky. Am Donnerstag wurden die Anwohner der Gersdorfstraße in einer Bürgerversammlung darüber informiert, was auf sie zukommt, wenn die Stadt ihre Straße runderneuern lässt. Seit gut zehn Jahren ist das bereits geplant, aber nun kann das Vorhaben endlich umgesetzt werden, weil die Fördermittel bereit stehen, sagt der Sachgebietsleiter Tiefbauverwaltung Enrico Bachmann. „Auch wenn der eine oder andere Bürger mit Unverständnis darauf reagiert, warum wir jetzt die Gersdorfstraße machen und nicht andere Straßen in der Stadt, so liegt der Grund ihrer Sanierung im Untergrund.“ Damit spricht Enrico Bachmann das marode Leitungssystem an. Vor allem der noch zu DDR-Zeiten verlegte Schmutzwasserkanal aus Betonrohren ist stark angegriffen. Zum Großteil dadurch verursacht, dass über diese Leitung das Chlorwasser vom Waldbad abfloss.

Die Sanierung der Straße ist auf mehrere Lose aufgeteilt, die über zwei Jahre abgearbeitet werden. 2018 wird der Abschnitt zwischen Muskauer- und Gartenstraße gemacht, im darauffolgenden ersten Halbjahr das Teilstück bis zur Einfahrt Eisstadion. Das erste Los hat der Stadtrat am Montag an die Straßenbaufirma STB See vergeben, die dafür der einzige Bieter war. Ihre Aufgabe wird es sein, die Medien freizulegen und durch neue zu ersetzen. Rund 611 000 Euro hat das Unternehmen dafür an Baukosten veranschlagt. Insgesamt ist die Baumaßnahme, an der sich auch die Stadtwerke Niesky beteiligen, auf fast 1,7 Millionen Euro kalkuliert. (SZ/sg)

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