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Freitag, 14.09.2018

Sorgfalt beim Verbrennen gefordert

Die Stadt Roßwein hat die Termine für das Verfeuern von Abfällen bekannt gegeben. Dabei sind Fristen einzuhalten.

Von Frank Korn

Ein Lagerfeuer an einem lauen Sommerabend ist für viele der Inbegriff von Romantik.
Ein Lagerfeuer an einem lauen Sommerabend ist für viele der Inbegriff von Romantik.

© dpa

Roßwein. Ein Lagerfeuer an einem lauen Sommerabend ist für viele der Inbegriff von Romantik. In den vergangenen Wochen und Monaten war es aufgrund der anhaltenden Trockenheit aber nicht ratsam, Lagerfeuer anzuzünden. Demzufolge sind auch in diesem Sommer weniger Anträge für solche Feuer bei der Roßweiner Stadtverwaltung eingegangen. „Viele Leute haben eingesehen, dass ein großes Feuer bei solchen Bedingungen keinen Sinn macht“, sagte Tamara Mertinat, Mitarbeiterin bei der Roßweiner Stadtverwaltung. Dennoch habe es Anträge gegeben. „In fünf Fällen haben wir diese abgelehnt“, sagte Mertinat. Generell gelte ab dem Ausrufen einer Waldbrandwarnstufe eine erhöhte Gefahr bei offenem Feuer.

Tamara Mertinat weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Regularien hin. So ist bei der Beantragung für groß angelegte, offene Feuer wie Lager-, Brauchtums- und Traditionsfeuer neben dem Tag und der Zeit des Abbrennens eine genaue Anschrift anzugeben. „Wir brauchen eine korrekte Adresse, wo der Haufen abgebrannt werden soll, damit unter Umständen eine Kontrolle vor Ort ermöglicht werden kann. Die Angabe der Flurstücknummer ist nicht ausreichend“, sagt Tamara Mertinat. Die Feuerwehr werde ebenfalls über die Lagerfeuer informiert, auch deshalb sei eine exakte Adressenangabe erforderlich.

Immer wieder gebe es auch Beschwerden, dass die Zeiten bei Lagerfeuern überschritten werden. Die Antragsteller müssen angeben, von wann bis wann das Feuer brennen soll. Diese Zeiten seien dann auch einzuhalten.

Bei der Verbrennung von Gartenabfällen sei darauf zu achten, dass diese nur in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und innerhalb von zwei Stunden erfolgen darf, so Tamara Mertinat. Für die Stadt Roßwein hat die Verwaltung festgelegt, dass Gartenabfälle am Mittwoch, 10. Oktober, und am Sonnabend, 13. Oktober, verbrannt werden dürfen. Sollte es regnen, gibt es mit dem 24. und 27. Oktober Ersatztermine. Grundsätzlich darf nur verbrannt werden, was nicht durch Liegenlassen, Untergraben oder Kompostieren auf dem Grundstück entsorgt werden kann.

Die Stadt fordert die Anwohner auf, auch beim Verbrennen von Gartenabfällen Sorgfalt walten zu lassen. So sind bestimmte Sicherheitsabstände einzuhalten und es ist niemand zu belästigen. Das trifft auch auf das Verbrennen in Feuerschalen oder -körben zu. Diese sollten wirklich nur dafür verwendet werden, wofür sie konzipiert sind. Nach Beschwerden geht die Kommune den Hinweisen nach und spricht bei den Verursachern vor. (DA/mit sig)

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