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Freitag, 05.10.2018

So läuft die Evakuierung ab

Von der Entschärfung betroffen sind dieses Mal vor allem die Pieschener, Übigauer und Micktener. Das ist der Zeitplan:

Das Evakuierungsgebiet rund um das Ostra-Gehege.
Das Evakuierungsgebiet rund um das Ostra-Gehege.

© Stadt Dresden

Am 18. Oktober veröffentlicht die Stadtverwaltung im Amtsblatt eine Allgemeinverfügung, mit der die Evakuierung angeordnet wird.

Am 22. Oktober beginnt der Einsatz der Dresdner Feuerwehr. Rund 1 200 Kameraden werden im Dreischicht-System am Einsatz teilnehmen. An diesem Tag werden auch die Notunterkünfte vorbereitet.

Am 23. Oktober um 7 Uhr öffnen die Notunterkünfte. Um 8 Uhr wird der Evakuierungsradius geschlossen. Das heißt, alle Anwohner müssen bis dahin ihre Häuser verlassen haben. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter in Büros und Geschäften. Zu diesem Zeitpunkt stellen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auch den Bus- und Straßenbahnverkehr in dem Gebiet ein. Betroffen sind unter anderem die Linien 4, 9 und 13. Autos, Motorräder und Fahrräder dürfen ebenfalls nicht mehr fahren. Das Evakuierungsgebiet wird von den Ordnungskräften kontrolliert. Im Einsatz sind 300 Polizisten pro Schicht. Hinzu kommen Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Straßen- und Tiefbauamtes. In der Vergangenheit gingen sie von Haus zu Haus und klingelten, um zu überprüfen, dass alle Wohnungen leer waren. Ab 11 Uhr beginnt der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit seiner Arbeit. „Wenn alles planmäßig verläuft, ist am Nachmittag alles vorbei“, sagt Feuerwehr-Chef Andreas Rümpel.

Falls es Komplikationen gibt wie bei der Bombe in Löbtau, könne sich die Entschärfung bis zum 24. Oktober ziehen. In diesem Fall blieben Kitas in dem Bereich weiter Tag geschlossen. (SZ/sr)

Evakuierungszone: www.szlink.de/Bombe2018

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