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Samstag, 13.01.2018

Skiweltcup startet erfolgreich

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Fans begrüßen die Stars der Langlaufszene am Elbufer.
Fans begrüßen die Stars der Langlaufszene am Elbufer.

© Sven Ellger

Beim Sport auch ans Klima denken. Das fordern dieser junge Mann ...
Beim Sport auch ans Klima denken. Das fordern dieser junge Mann ...

© Sven Ellger

... und weitere Gleichgesinnte am Elbufer.
... und weitere Gleichgesinnte am Elbufer.

© Juliane Richter

Dresden. Der erste Dresdner Skiweltcup am Elbufer ist für die Macher des Wettkampfs ein Erfolg.

Den Veranstaltern zufolge wurden letzte Resttickets für den Sonnabend noch kurz vor Start des Events verkauft. Etwa 3 000 Langlauf-Fans hatten Eintrittskarten für die Einzelwettkämpfe am Samstag erworben, weitere 7 000 verfolgten das Rennen von jenseits der Absperrungen. Die Idee des kostenfreien Geländes vor dem Hotel Bellevue wurde von den Besuchern dankend angenommen. Zahlreiche Dresdner versuchten zudem, von der Augustusbrücke das Sportereignis zu verfolgen, wurden von Sicherheitsleuten aber freundlich zum Weitergehen aufgefordert. Aus Sicherheitsgründen. Das gefiel nicht jedem, die meisten Passanten reagierten aber verständnisvoll.

Impressionen vom Elbufer

Wie sich am Hotel Bellevue zeigte, hat der Schneemangel nicht nur zu einer Verkürzung der Strecke geführt. Auch der geplante Schnee-Parkour für Kinder musste umgeplant werden. Statt im Schnee Hindernisse zu bewältigen, konnten die Besucher lediglich eine Biathlon-Laseranlage nutzen, die vom Skiverband Sachsen betreut wird. Die Kinder kamen trotzdem auf ihre Kosten. Am Ende der Weltcup-Strecke lagen noch genügend Schneereste, mit denen man Schneemänner bauen konnte.

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Am Rande der Veranstaltung kam es zu vereinzelten Unmutsbekundungen durch Protestierer, die mit Transparenten auf die ihrer Meinung nach negative ökologische Bilanz des Wettkampfs hinwiesen. (SZ/jr)

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Leser-Kommentare

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Insgesamt 15 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Dräsdnor

    Was sind denn die Sicherheitsgründe, die ein stehenbleiben auf der Augustusbrücke verhindern? Das erinnert mich an ein gleichartiges Verbot in der Sowjetunion, das bis in die Siebziger Jahre galt.

  2. @1

    Durch die Baumaßnahmen ist dort wenig Platz. Wenn zu viele Leute stehen bleiben besteht die Gefahr, dass Passanten in den Baustellenbereich ausweichen. Und wie es eben so ist: Wenn der Platz nicht für 100 Leute reicht dürfen auch nicht 10 Leute stehenbleiben...

  3. Im Wandel

    Schönes Bild, der Typ mit dem Plakat. "KLIMAWANDEL STOPPEN" Klimawandel gibt es auf der Erde seit ca.4,6 Milliarden Jahren, d.h. seit ihrer Entstehung. Ansonsten wäre es wohl auch etwas ungemütlich derzeit. Hat man eigentlich mal irgendwo die Anti-Klimawandel-Plakate der Dinosaurier ausgegraben?

  4. Peter

    Das es zu einem Schneemangel kommen würde, war ja angesichts der milden Temperaturen in den letzten Tagen zu erwarten. Man sollte Wintersport dort durchführen, wo er hinpasst, also in den Hochlagen der Gebirge oder in nordischen Ländern. Dort gibt es meist auch genügend Naturschnee, so dass man nicht 100 % des Schnees unter großem Stromverbrauch durch Schneekanonen erzeugen muss. Und seit wann darf man auf Brücken „aus Sicherheitsgründen“ nicht stehenbleiben? Bei den Filmnächten und Konzerten am Elbufer, bei Dampferparaden oder beim Stadtfest stehen regelmäßig Leute auf der Brücke, ohne dass es jemanden stört oder dass es Berichte gab, dass es dadurch zu einem Sicherheitsproblem gekommen sei.

  5. deutsche Sportgröße

    Kleine Rechenaufgabe: 6000 verkaufte Tickests für Sa. und So. finanzieren dieses "Event" komplett -wieviel kostet ein Ticket!? Was soll dem "Michel" hier wieder suggeriert werden???

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