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Dienstag, 09.10.2018

Sirenentest beim Mittagessen

Am Sonnabend lässt das Landratsamt die Sirenen heulen. Der Testlauf hilft, Fehlern auf die Spur zu kommen.

Am Sonnabend werden die Sirenen im Landkreis getestet.
Am Sonnabend werden die Sirenen im Landkreis getestet.

© dpa

Sächsische Schweiz- Osterzgebirge. Funktionieren sie noch? Der Landkreis lässt am Sonnabend prüfen, ob die Sirenen in den Ortschaften im Notfall noch zuverlässig ihren Dienst tun. Wie das Landratsamt informiert, beginnt der Testlauf am 13. Oktober um Punkt 12 Uhr bei allen von den Kommunen vorgehaltenen rund 300 Sirenen. Es ertönt das „Signal 3“ (Warnung vor einer Gefahr), das aus sechs Heultönen von jeweils fünf Sekunden Dauer besteht, dazwischen jeweils fünf Sekunden Pause. Insgesamt dauert der Test eine Minute.

Eine solche Sirenenprüfung führt das Landratsamt gemeinsam mit den Kommunen seit 2014 einmal im Jahr durch. Dabei sollen die Übertragungswege sowie die Funktionsfähigkeit der Warneinrichtungen geprüft werden, teilt die Kreisbehörde mit. Trotz moderner Kommunikationsmittel sind die Sirenen in den Ortschaften nach wie vor wichtig, um die Bevölkerung vor Bränden oder anderen plötzlich auftretenden Gefahren zu warnen. Wie wichtig der Sirenen-Test ist, haben auftretende Pannen gezeigt. So blieben bei den Testläufen sowohl 2015 als auch 2016 die Sirenen im Ex-Weißeritzkreis stumm, nur die in der Sächsischen Schweiz funktionierten. Das Landratsamt führte das Sirenen-Versagen damals auf eine Fehlbedienung in der integrierten Rettungsleitstelle in Dresden zurück, auf menschliches Versagen also. Im Jahr 2017 lief der Test glatt.

Der Signalton „Warnung vor einer Gefahr“, der am Sonnabend eingesetzt wird, würde im Ernstfall einige Verhaltensregeln nach sich ziehen, z.B. auf Durchsagen der Behörden oder Informationen im Radio zu achten. (SZ)

Die verschiedenen Sirenensignale und ihre Bedeutung: www.landratsamt-pirna.de/sirenensignale.html