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Samstag, 14.07.2018

Schulsanierung beginnt im September

Die Baugenehmigung ist da und auch die Sanitäranlagen werden erneuert – zunächst allerdings nur zum Teil.

Von Eric Mittmann

Die Sanierung der Pestalozzi-Schule soll im September beginnen. Insgesamt 6,5 Millionen Euro hat die Stadt für das Projekt eingeplant.
Die Sanierung der Pestalozzi-Schule soll im September beginnen. Insgesamt 6,5 Millionen Euro hat die Stadt für das Projekt eingeplant.

© Dietmar Thomas

Hartha. Die Trinkwasseranbindung soll erneuert werden, ebenso wie die Heizungen. „Darüber hinaus werden wir die Waschecken in den Klassenräumen sanieren und natürlich auch Sanitäranlagen für den Hort einrichten“, erklärte Harthas Bau- und Ordnungsamtsleiter Ronald Fischer. Den Beschluss dazu fassten die Räte in ihrer Sitzung am Donnerstag. Dabei konnte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) gleich eine weitere frohe Botschaft überbringen: „Wir haben die Baugenehmigung für die Pestalozzi-Schule erhalten.“

Ab September soll es nun mit den Arbeiten losgehen. „Wir benötigen noch die baufachliche Stellungnahme des Staatsbetriebes Immobilien- und Baumanagement (SIB). Grundsätzlich steht dem Projekt aber nichts mehr im Wege“, so Fischer. Der SIB prüfe unter anderem die Finanzier- und Umsetzbarkeit des Vorhabens. „Das muss noch kommen, aber wir sind dran.“

Insgesamt 6,5 Millionen Euro soll die Sanierung kosten. Dabei ist geplant, in einer ersten Runde die Schule brandschutztechnisch zu ertüchtigen, den Hort zu integrieren, einen Fahrstuhl einzubauen sowie die Innenräume zu sanieren. In einer zweiten Runde sollen dann die Fassade erneuert, die Schulmauer fertiggestellt sowie die Sanitärräume auf Vordermann gebracht werden. Letztere sind in der aktuellen Auftragsvergabe noch nicht enthalten, was für Fragen bei den Harthaer Räten sorgte. „Die Toiletten werden ein eigener Abschnitt, dessen finanzielle Umsetzung aktuell noch nicht möglich ist. Deswegen haben wir diesen Teil noch einmal verschoben“, erklärte Bau- und Ordnungsamtsleiter Fischer dazu.

Seiner Auffassung nach sei die Stadt noch lange nicht am Ende des Vorhabens angelangt. So sei beispielsweise auch das Schwimmbad der Schule noch sanierungsbedürftig. „Priorität haben jetzt allerdings erst einmal der Brandschutz und der Hort.“ Bürgermeister Ronald Kunze ergänzte, dass die Räte sich bereits zuvor auf diese Vorgehensweise geeinigt hätten.

Der nun beschlossene Auftrag wurde an das Ingenieurbüro Armin Kaltofen aus Leisnig vergeben, das die Planung zum Preis von rund 79 000 Euro übernimmt. Die Ausschreibung sei Fischer zufolge beschränkt erfolgt, wobei drei Angebote eingingen. Das Leisniger Unternehmen habe das Günstigste abgegeben.

Die Erneuerung des Brandschutzkonzeptes sieht unter anderem vor, dass die beiden Treppenhäuser mittels Brandschutztüren getrennt werden. Sie sollen dort entstehen, wo sich einst die Abtrennung zwischen den beiden Schulen befand. Auch zwischen der Treppe und dem Gang werden gläserne Brandschutztüren eingebaut, sodass im Brandfall jeder Flur jedes Schulbereiches abgetrennt und die Gänge als Fluchtwege benutzt werden können. Hinzu kommt der Bau eines zweiten Rettungsweges.

Der Souterrain-Bereich der Schule sowie das daneben liegende Backsteingebäude werden umgebaut und sollen künftig durch die Kinder des Hortes Sonnenschein genutzt werden. Dazu ist zudem ein verglaster Verbindungsgang zwischen den beiden Gebäuden vorgesehen. Platz für 80 Hortkinder soll dabei entstehen.

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