• Einstellungen
Dienstag, 12.06.2018

Schuleinfahrt wird doch erneuert

Die Gemeinde kann nun doch die Sanierung finanzieren. Möglich ist dies durch einen Kompromiss.

Von Eric Mittmann

Mit der Erneuerung der Einfahrt sollen die Arbeiten im Bereich der Großweitzschener Grundschule abgeschlossen werden.
Mit der Erneuerung der Einfahrt sollen die Arbeiten im Bereich der Großweitzschener Grundschule abgeschlossen werden.

© André Braun/Archiv

Großweitzschen. Der Fußweg wird erneuert, ebenso der Parkplatz sowie der Außenbereich der Schule. Und nicht nur das. Auch die Sanierung der Einfahrt steht nun wieder auf dem Plan. Darauf haben sich Großweitzschens Räte bei ihrer vergangenen Sitzung geeinigt.

Dabei war zunächst lange darüber debattiert worden, in welchem Ausmaß das Projekt durchgeführt werden soll. Weil die Kosten für einen vollständigen Ausbau in die Höhe geschnellt waren, war zunächst vorgeschlagen worden, vorerst auf die Straße zu verzichten. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Sven Krawczyk (CDU) hatte sich jedoch dagegen ausgesprochen. „Ansonsten wird das Projekt immer teurer, weil wir immer wieder anfangen“, sagte er.

Die Räte einigten sich auf eine Ortsbegehung. Dabei wurde vorgeschlagen, lediglich die obere Schicht der Straße abzufräsen und eine neue Decke aufzutragen. „Dem Planer zufolge ist ein grundhafter Ausbau an dieser Stelle ohnehin nicht notwendig, weil auf der Straße kein großer Verkehr ist. Hier fahren lediglich Pkw entlang“, so Krawczyk.

Eben diesen Vorschlag beschlossen nun die Räte. Das Abfräsen und Asphaltieren übernimmt dabei die Firma Andrä zum Preis von 11 000 Euro. Die Räte bemerkten, dass zunächst 5 000 Euro im Raum standen. Krawczyk erklärte jedoch, dass die Kosten für Asphalt unheimlich angestiegen und der Preis somit gerechtfertigt sei. Die restlichen Arbeiten übernimmt das Unternehmen STI Bau Döbeln, das der Gemeinde sogar noch fünf Prozent Preisnachlass einräumte. Die Kosten belaufen sich somit auf knapp 61 000 Euro. Davon erhält die Kommune 75 Prozent aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“. „Die Straße müssen wir selber machen. Das hat nichts mit der Außenanlage, dem Gehweg und dem Parkplatz zu tun“, erklärte Krawczyk.

„Wenn die Räte jetzt zustimmen, beginnen die Arbeiten am 2. Juli“, sagte der noch erste stellvertretende Bürgermeister Jörg Burkert (Freie Wähler) während der Sitzung.

Desktopversion des Artikels

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Ihr Kommentar zum Artikel

    Bitte füllen Sie alle Felder aus.

    Verbleibende Zeichen: 1000
    Text Bitte geben Sie die abgebildete Zeichenfolge ein
    Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.