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Freitag, 14.09.2018

Schön und modern für Oma und Opa

Daniela Pfeiffer kommentiert die Unterbringung in Pflegeheimen in Görlitz.

SZ-Redakteurin Daniela Pfeiffer.
SZ-Redakteurin Daniela Pfeiffer.

© Matthias Weber

Familien, die Oma oder Opa in eine Kurzzeitpflege geben müssen, tun sich wohl immer schwer damit, oft steht ein „muss sein“ dahinter. Entweder, weil man nach Jahren der Pflege doch mal selber urlaubsreif ist oder weil der Opa nach seinem Schlaganfall nicht mehr allein wohnen kann und in ein Pflegeheim muss oder einfach, weil die Zeit zwischen Krankenhaus und Kur überbrückt werden muss. Dafür sind Kurzzeitpflegen Gold wert. Und für die Patienten und deren Familien ist es ein Segen, wenn es genug davon gibt – so viele am besten, dass jeder sofort einen Platz bekommt. Deshalb ist die rege Bautätigkeit auf diesem Gebiet in Görlitz nur zu begrüßen. Wie für die ganz Jungen investiert wird – in Kindergärten, hoffentlich bald eine neue Oberschule oder ein Jugendzentrum – so muss eben auch der demografischen Entwicklung Rechnung getragen und für alte Menschen schön und modern gebaut werden. Damit das „muss sein“ nicht ganz so schwer fällt. Schönes, modernes Wohnen sei der Großeltern-Generation von Herzen gegönnt, wenn sie schon nicht mehr wie früher üblich im Familienverband, sondern in Pflegeheimen den Lebensabend verbringen soll. Zumindest manche, die mal in der Kurzzeitpflege betreut werden, können weiter auf ein Leben im Familienkreis hoffen.

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