• Einstellungen
Freitag, 01.06.2018

Schiebock will stark aufrüsten

Der BFV bestreitet letztes Spiel in Stendal. Am 9. Juni steigt die Meisterfeier. Kamenz will zum Abschied die drei Punkte.

Von Jürgen Schwarz

Fußball-Oberliga. Erik Schmidt kam die Dienstreise nach Österreich wohl nicht ganz ungelegen. Vor dem letzten Oberligaspiel seiner Mannschaft will sich der 38-Jährige noch nicht in die Karten blicken lassen. Bis zu neun neue Spieler wollen die Schiebocker holen, um ihren Regionalliga-Kader qualitativ zu verbessern. Namen nennt Schmidt keine. Verständlich, schließlich soll die Konzentration vor dem Gastspiel am Sonntag in Stendal einigermaßen hochgehalten werden.

Für die Gastgeber steht viel auf dem Spiel. Rang 13 würde aktuell die Teilnahme an der Abstiegsrelegation bedeuten. Bis Rang zehn fehlen nur zwei Zähler, aber hinter Stendal liegt auch der punktgleiche FSV Barleben auf der Lauer. Die Bischofswerdaer werden sich auf einiges gefasst machen müssen. Mit im Mannschaftbus sitzen dann auch 31 Fans, die sich ein Ticket gesichert haben. Am 9. Juni steigt dann im Rahmen der Schiebocker Tage die offizielle Meisterfeier. In der Zeit von 17 bis 18 Uhr präsentieren sich Spieler und Trainer auf dem Marktplatz den Meisterpokal und feiern gemeinsam mit Fans. Danach geht es in den Urlaub.

Um einiges ruhiger wird es im Kamenzer Stadion der Jugend zugehen, denn für den SV Einheit geht das Abenteuer Oberliga erst einmal zu Ende. Der Staffel-Vorletzte erwartet Schlusslicht SV Merseburg 99 zum Kellerduell. „Wir wollen uns mit dem sechsten Saisonsieg ordentlich aus der fünften Liga verabschieden, danach beginnen wir mit dem Aufbau einer schlagkräftigen Truppe für die Landesliga-Serie 2018/19“, sagt Trainer Frank Rietschel.

Es gilt als sicher, dass etliche Spieler den Verein verlassen werden. Namen nennt Rietschel noch nicht. „Vor dem Spiel werden einige Spieler verabschiedet“, bestätigt Geschäftsstellenleiter Frank Terks. Ein Trio soll aber bereits beim zukünftigen Landesliga-Konkurrenten VfL Pirna-Copitz unterschrieben haben.